„Bäcker sind bayerisches Kulturgut“

„Die Erhöhung der Gastro-Mehrwertsteuer muss rückgängig gemacht werden und es braucht eine sichere und günstige Energieversorgung mit einem Mittelstandsstrompreis auch für kleinere Betriebe“, unterstrich Ministerpräsident Markus Söder im Gespräch mit Heinrich Traublinger, Landesinnungsmeister des Bayerischen Bäckerverbandes.

Im Gespräch, an dem auch Michaela Kaniber,  Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern, teilnahm, erläuterte Traublinger die aktuellen Herausforderungen der über 2000 Handwerksbäckereien im Freistaat. Dabei standen vor allem bürokratische Belastungen, wie das Hinweisgeberschutzgesetz, die Bon-Pflicht oder das Ausfüllen von Statistiken im Mittelpunkt. Mittlerweile brauche ein Handwerksbäcker zwölf Stunden in der Woche allein für die Bürokratie. Das sei kein haltbarer Zustand. Thematisiert wurden auch die hohen Energiepreise, die viele Betriebe massiv belasten und nicht an die Verbraucher weitergegeben werden könnten.

Söder machte deutlich: „Bäckerhandwerk ist bayerisches Kulturgut“. Man sei sehr stolz auf die Familienbetriebe und wolle diese erhalten. Dazu habe man beispielsweise die Meisterausbildung als erstes Bundesland kostenfrei gemacht. Kritik übte er an der Politik der Ampelregierung im Bund: „Diese fehlgeleitete Politik muss dringend geändert werden.“  

Landesinnungsmeister dankte Söder und Kaniber für ihre Unterstützung und bat darum forderte sie auf, sich auf Bundesebene weiter für die handwerklichen Bäckereien einzusetzen.   

IMG_2318.jpg
IMG_2317.jpg
IMG_2316.jpg