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Aktuelles

Hier finden Sie laufend aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen


Das neue Bildungsprogramm 2021 ist da!

Nichts ist so beständig wie der Wandel! Und nichts ist so positiv wie der Wandel dank Entwicklung und Fortbildung.

Das neue Bildungsprogramm 2021 in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks hält ein spannendes Spektrum für Bäcker, Bäckermeister und Verkaufspersonal bereit.

Planen und buchen Sie schon jetzt Ihre berufliche Weiterentwicklung.

Bildungsprogramm 2021

Landes-Leistungswettbewerb des Bäckerhandwerks in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks

Keine Minute Pause gönnten sich der junge Bäckergeselle,  die fünf jungen Bäckergesellinnen und die fünf Fachverkäuferinnen beim diesjährigen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2020 auf bayerischer Landesebene. Am Dienstag, den 29.09.2020, hieß es für die jeweils besten Absolventen der Abschlussprüfung als ‚Bäckergeselle/in‘ und ‚Fachverkäufer/in Nahrungsmittelhandwerk‘ auf Kammerebene planen, backen, zubereiten, gestalten und am Ende das eigene Können präsentieren. Bei den Bäckern waren die weiblichen Teilnehmer in deutlicher Überzahl. Fünf junge Frauen und ein junger Bäckergeselle krempelten die Ärmel hoch, um ihr Können unter Beweis zu stellen. 

„Dieses Jahr geht es um das Thema Natur“, erklärt Dietmar Brandes, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses des Landes-Innungsverbandes des bayerischen Bäckerhandwerks. „Das Thema wird vom Berufsbildungsausschuss des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks ausgewählt. Es zieht sich durch alle Prüfungen, sprich Gesellenprüfungen, Kammerprüfungen, Landesprüfung und bis zum Schluss zum Bundeswettbewerb.“

Schwer fiel es keinem/r der Teilnehmer/innen, sich von der Natur inspirieren zu lassen. Zu den klar definierten Wettbewerbs-Aufgaben zählten das Backen von Weizenmischbrot, Klein- und Partygebäck, Plundergebäcke, ein Schaustück und eine Thementorte. Eine Arbeitsmappe fasste alle Informationen wie Rezepte, Beschreibungen oder den Ablaufplan zusammen. Die Ergebnisse waren ebenso kreative wie geschmacklich hervorragende Präsentationen. 

Auch fünf junge Fachverkäuferinnen stellten sich der Aufgabe. Sie setzten das Thema ‚Natur‘ bei der Kreidetafelgestaltung und auf einem Präsentationstisch um. Hinzu kamen aber auch Herausforderungen wie die fachkundige Beratung im Kundengespräch, die Herstellung von Snacks und das Zusammenstellen eines Frühstückstellers.

„Wir sind sehr stolz auf den Nachwuchs im Bäckerhandwerk und im Verkauf“, erklärt der stellvertretende bayerische Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger. „Auf beiden Seiten zeigen die jungen Menschen, wie kompetent sie nach einer fundierten Ausbildung ihre Aufgaben meistern. Unsere hochmoderne Akademie bietet dafür optimale Voraussetzungen.“ Heinrich Traublinger freute sich am Dienstag gleich doppelt, war es doch eine ehemalige Auszubildende aus seinem Betrieb, die am Ende als beste bayerische Bäckergesellin ausgezeichnet wurde. Nanase Tsuiji, beste Absolventin aus dem Bezirk der Handwerkskammer für München und Oberbayern, bewältigte die Herausforderungen souverän. Die junge Japanerin freute sich sichtlich über ihren Erfolg.
Bei den Fachverkäuferinnen brillierte Elvira Springer von der Handwerkskammer Unterfranken. Die junge Frau wurde von Schmitts Backstube in Bad Neustadt a. d. Saale ausgebildet. ‚In jedem Korn steckt Lebenskraft‘ war der Titel ihres lebendig gestaltetenThementischs.

„Der Leistungswettbewerb soll eine Art Ansporn sein für junge Fachkräfte, die dieses Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben“, so Dietmar Brandes. „Wir geben ihnen so die Möglichkeit weitere Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.“Für Nanase Tsuiji und Elvira Springer stehen die nächsten Erfahrungen im November an, wenn sie beim Bundeswettbewerb in Weinheim für den Freistaat antreten.

Wir backen das!

Daran wollte Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann keinen Zweifel lassen, als die Ergebnisse der Brotprüfung der Innung München und Landsberg am Dienstag bekannt gegeben wurden. Ein aussagekräftiges Foto, das die Entschlossenheit des Bäckerhandwerks zeigt, die Corona-Krise zu meistern!

Bäckermeister und Konditormeister (m/w/d) als Fachlehrer (m/w/d) gesucht

Zur Erweiterung unseres Fachlehrerteams suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n

Konditormeister/in (m/w/d) als Fachlehrer/in

Bäckermeister (m/w/d) als Fachlehrer

Alle Infos finden Sie hier!


Nichtbeanstandungsregelung für Kassen nun doch bis 31.03.2020 verlängert

Weiterer Aufschub erreicht! Dank des großen Einsatzes unseres Ehrenlandesinnungsmeisters Heinrich Traublinger, sen., MdL a.D., unseres Vorstands und gemeinsam mit den anderen bayerischen Ernährungshandwerken, den Brauern, Konditoren, Metzgern und Müllern, haben wir in zahlreichen Briefen und Gesprächen dafür gekämpft, dass die Frist für die Umsetzung der Verpflichtung nach dem Kassengesetz zur Nachrüstung der Kassen mit Technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) verlängert wird (wir berichteten).

Am vergangenen Freitag erreichte uns die Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung, dass Bayern die Frist zur Nachrüstung der Kassen bis zum 31.03.2021 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier!


Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns

Pressemitteilung des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks vom 01.07.2020

Beschluss der Mindestlohnkommission – eine kluge Entscheidung?

Berlin, 1. Juli 2020 – Die Mindestlohnkommission hat über die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns entschieden. Demzufolge wird der Mindestlohn zum 1. Januar 2021 auf 9,50 €, zum 1. Juli 2021 auf 9,60 €, zum 1. Januar 2022 auf 9,82 € und zum 1. Juli 2022 auf 10,45 € brutto je Zeitstunde festgesetzt.

Dazu Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks: „Die Coronavirus-Krise hat manche Unternehmen in eine sehr schwierige Lage gebracht, nicht wenige Mittelständler schauen mit Sorge in die Zukunft. Dabei sind die Unternehmen je nach Branche, Region und Lage höchst unterschiedlich betroffen. Der Beschluss der Mindestlohnkommission unterscheidet jedoch nicht nach Branchen oder Regionen. Er sieht erneut pauschale Lohnerhöhungen für die gesamte Wirtschaft vor, ohne spezifisch nach Branchen zu differenzieren. Das sehen wir – gerade in der aktuellen Situation – kritisch.“
Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks ergänzt: „Der Beschluss der Mindestlohnkommission fällt in diesem Jahr in eine Zeit großer Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen. Für das Jahr 2020 wird gesamtwirtschaftlich eine deutliche Rezession erwartet. Wie sich die Wirtschaft danach weiter entwickelt, ist derzeit kaum prognostizierbar. Angesichts dessen erscheint es wenig sachgerecht, jetzt schon für zwei Jahre im Voraus Lohnerhöhungen festzulegen – zumal für die Zeit ab Juli 2022 eine so hohe. Unabhängig davon bleibt unsere grundsätzliche Kritik an Einführung und Bestand des gesetzlichen Mindestlohns bestehen: Rechtlich stellt der gesetzliche Mindestlohn unserer Auffassung nach einen unzulässigen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Tarifautonomie (Art. 9 Abs.3 GG) dar.“
Präsident Wippler resümiert: „Die vom Mindestlohngesetz vorgesehene nachlaufende Orientierung an der gesamtwirtschaftlichen Tariflohnentwicklung und damit an rückblickend guten, aber eben vergangenen Jahren, ist in der aktuellen Krise unangemessen. Wenn die Mindestlohnentwicklung so weiter fortgesetzt wird, droht Schaden für den Flächentarifvertrag, die Tarifbindung und die Bindekraft von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden.“


COVID-19-Arbeitszeitverordnung

Keine Verlängerung der Ausnahme von § 10 Abs. 3 ArbZG durch RVO

Der Zentralverband (ZV) des Deutschen Bäckerhandwerks setzte sich gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Zentralverband des Handwerks  für den Fortbestand der Ausnahmen von § 10 Abs. 3 ArbZG über den 30.6.20 hinaus bis mindestens Ende 2020. Leider blieb die Forderung bisher ohne Erfolg. Das BMEL antwortete, dass die auf Grund der Verordnung zugelassenen Ausnahmen zur täglichen Höchstarbeitszeit, zur Mindestruhezeit und zur Sonn- und Feiertagsarbeit nur bis 30. Juni 2020 angewendet werden dürfen. Das BMEL stehe wegen der Frage der Verlängerung der Verordnung in engem Austausch mit dem federführenden BMAS.

Hier das Antwortschreiben des BMEL.


Kurzarbeitergeld: Wechsel Betrieb zu Betriebsabteilung

Bei teilweiser Reduzierung des Umfangs der Kurzarbeit ermöglicht die Bundesagentur für Arbeit unter bestimmten Bedingungen beim Bezug von Kurzarbeitergeld einen Wechsel vom Gesamtbetrieb auf Betriebsabteilungen.

Vor dem Hintergrund der Lockerungen von coronabedingten Beschränkungen reduzieren Betriebe aktuell den Umfang der Kurzarbeit teilweise. Die Anzeige für das Kurzarbeitergeld (KUG) erfolgte allerdings ursprünglich meist für den Gesamtbetrieb. Nunmehr ist aber das notwendige Quorum von 10 Prozent betroffener Mitarbeiter für den Ge-samtbetrieb nicht mehr erfüllt. Gleichwohl sind einzelne Betriebsabteilungen weiterhin von Arbeitsausfall betroffen

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Regelung für den Umgang mit Anfragen zur teilweisen Reduzierung des Umfangs der Kurzarbeit und den Wechsel vom Gesamtbetrieb auf Betriebsabteilungen beim Bezug von Kurzarbeitergeld getroffen: In Unternehmen, die in den Monaten März, April oder Mai 2020 für den gesamten Betrieb Kurzarbeit angezeigt haben, kann die Anzeige für den Gesamtbetrieb einmalig zu einer Anzeige für eine oder mehrere Betriebsabteilungen umgedeutet werden. Hierzu muss in einem ersten Schritt die zuständige Agentur für Arbeit vor Ort kontaktiert werden. Der Arbeitgeber muss für die Umdeutung eine Erklärung vorlegen. Im Anschluss entscheidet die Agentur für Arbeit über die Umdeutung. Es er-folgt keine neue Anzeige für Kurzarbeit. Die  ursprüngliche Anerkennungsentscheidung wird aufgehoben und es wird ein neuer Bescheid erteilt.

Zu beachten ist:

  • Die Umdeutung muss bis spätestens 31. Juli 2020 erfolgen.
  • Die Umdeutung ist nur einmalig möglich.
  • Es empfiehlt sich, alle Betriebsabteilungen zu berücksichtigen, in denen in den nächsten drei Monaten Kurzarbeit anfallen könnte. Werden Betriebsabteilungen nicht berücksichtigt, kann erst nach einer Unterbrechung von drei Monaten wieder neu Kurzarbeit angezeigt werden.


Energiekosteneinsparung

Der Landes-Innungsverband hat den laufenden Rahmenvertrag mit der Energiedienst AG für Stromlieferungen an unsere Mitglieder für das Jahr 2022 verlängert. Die Energiedienst AG (vormals Naturenergie AG) hat sich als leistungsstarker und verlässlicher Partner gezeigt und die besten Preiskonditionen für Sie für das Jahr 2022 angeboten. Der im Rahmenvertrag gelieferte Strom ist zu 100 Prozent zertifizierter Wasserkraftstrom! Diese Qualität muss beachtet werden, wenn Vergleiche mit anderen Anbietern angestellt werden.

Die Vertragsverlängerung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 ist zweigeteilt, für Abnahmestellen mit ¼-stündiger Leistungsmessung (RLM) und für Abnahmestellen ohne ¼-stündiger Leistungsmessung (SLP).

Alle Infos finden Sie hier

Rückantwort


Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Betriebe

Hier finden Sie das neue Merkblatt zur Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Merkblatt


Quarantäne nach Urlaub in Risikogebieten

Wie können Arbeitgeber verfahren, wenn ihre Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückkehren und sich den landesrechtlichen Bedingungen gemäß in Quarantäne begeben müssen?
Hier finden sie eine Handreichung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zum Umgang mit Urlaubsrückkehrern.

Handreichung BDA


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