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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

18.05.2013
18.05.2013 00:00 Alter: 6 yrs
Kategorie: Aktuelle Themen, Pressebereich

PM 13/13: Gespräch mit Wirtschafts-Staatssekretärin Hessel - Gemeinsam gegen Belastungen


München. „Das Bayerische Wirtschaftsministerium weiß um die Probleme aktueller Gesetzesänderungen für die Betriebe des bayerischen Handwerks und wird sich bei deren Umsetzung dafür einsetzen, daß die daraus resultierenden Belastungen auf ein Mindestmaß begrenzt werden.“ Dies versicherte Bayerns Wirtschafts-Staatssekretärin Katja Hessel am 6. Mai 2013 den Vertretern der Fachverbände des bayerischen Handwerks anläßlich des traditionellen jährlichen Informationsgespräches. Sie erfreute die Gesprächspartner gleich zu Beginn der Sitzung mit der Ankündigung, daß der Freistaat Bayern ab 01. September 2013 einen Zuschuß zu den  Kosten der Meisterausbildung in Höhe von 1.000 Euro gewährt. Zudem berichtete sie vom Beschluß der Konferenz der Sozialminister der Länder, den Antrag Sachsens auf Rückgängigmachung der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge zu unterstützen. 
Das bayerische Bäckerhandwerk war durch Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann und Geschäftsführer Dr. Wolfgang Filter vertreten. Sie berichteten insbesondere von den Belastungen der handwerklichen Bäckereien durch die neuen Rundfunkbeiträge und durch den Anstieg der Energiekosten. Auch die sich für das Bäckerhandwerk abzeichnenden Wettbewerbsprobleme durch das neue Landesentwicklungsprogramm LEP und die Neuberatungen zur Transparenz der Lebensmittelüberwachung sprachen Hoffmann und Filter an. Zu den neuen Rundfunkbeiträgen versicherte Hessel, daß sich das Wirtschaftsministerium für ein Vorziehen der für 2014 geplanten Evaluierung stark macht. Hinsichtlich einer allgemein für wünschenswert gehaltenen  Begrenzung des Energiekostenanstiegs befürchtete sie, daß vor den Wahlen im Herbst vermutlich nichts mehr passieren werde. Die Vertreter des Bäckerhandwerks mahnten an, daß die Novellierung des EEG eine der ersten Aufgaben nach der Bundestagswahl sein müsse, weil das Bäckerhandwerk die steigenden Kosten schon lange nicht mehr auf die Preise umlegen könne und deshalb dringender Handlungsbedarf bestehe. In Sachen LEP appellierte Hessel an die Kommunen, mit dem geschaffenen Instrumentarium verantwortungsvoll umzugehen und die beschlossene  Ausweitung der Fläche für Einzelhandelsgroßprojekte auf 1.200 qm nicht als Regelfall zu verstehen, sondern als absolute Obergrenze. Mit der Aussage „Die Orte dürfen nicht entkernt werden“ übernahm sie eine diesbezügliche Forderung des Bäckerhandwerks. Zu den absehbaren Beratungen zur Findung einer Nachfolgeregelung für den vorerst gescheiterten § 40 Abs. 1a LFGB sagte Hessel den Bäckervertretern zu, wachsam und ablehnend zu bleiben gegenüber allem, was zu einer Brandmarkung der Betriebe führt.


ca. 2.660 Zeichen (mit Leerzeichen)
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

 


Kontakt:

Verbandssprecher Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann
  Geschäftsführer Dr. Wolfgang Filter 
  Tel.: 0 89 / 54 42 13 – 0 
  Email: filter@baecker-bayern.de


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