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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

19.12.2019
19.12.2019 14:57 Alter: 70 days
Kategorie: Aktuelle Themen, Pressebereich

20 Betriebe mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk 2019 ausgezeichnet

Staatsministerin Michaela Kaniber ehrte die besten Bäcker in Bayern! „Rund 3 Millionen deutsche Auswanderer leben im Ausland. Und was vermissen sie laut Umfragen dort am meisten? Gutes Brot! Beim Brot kommt irgendwie keiner so richtig an die Qualität und den Geschmack unseres Kulturgutes heran.“ Mit diesen Worten eröffnete Michaela Kaniber, bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ihre Festrede zur Verleihung des Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk.


Im Max-Joseph-Saal der Residenz kamen am Mittwoch, den 18. Dezember 2019 die besten bayerischen Bäcker zusammen.

Geehrt wurden insgesamt zwanzig Handwerksbäcker. Mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk zeichnet die Ministerin Betriebe aus, die über fünf Jahre in den Brotprüfungen des Deutschen Brotinstitutes kontinuierlich Spitzenqualität bewiesen haben. 2019 qualifizierten sich von den 338 Bewerbern 95 Betriebe aus 47 bayerischen Innungen für die Teilnahme am Auswertungsverfahren.  „Ich danke allen Preisträgern“, betont Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann. „Mit Ihrer Qualität machen Sie dem bayerischen Bäckerhandwerk alle Ehre.“

Sowohl der Landesinnungsmeister wie auch die Ministerin stellten die Bedeutung des Handwerksbäckers in ihren Reden heraus. Heinz Hoffmann verdeutlichte dies mit Zahlen. „1590 bayerische Handwerksbäckereien sind in die Handwerksrolle eingetragen. Das Bäckerhandwerk stellt im Freistaat knapp 48.000 Arbeitsplätze und macht einen Jahresumsatz von 2,6 Mrd. Euro“. Michaela Kaniber betonte die Abgrenzung zu anderen Brotanbietern. „Beim Bäcker vor Ort weiß ich, wo die Zutaten herkommen, dahinter stehen Familienbetriebe samt Ruf und Ehre. Und beim Bäcker vor Ort kann ich noch mit Verkäufern reden, mich beraten lassen. Ich muss mich nicht mit seelenlosen SB-Regalen oder Backautomaten rumschlagen.“

Die jährliche Brotprüfung des Deutschen Brotinstitutes ist ein Angebot an die Handwerksbäcker. Sachverständige prüfen die Produkte. Dabei berücksichtigen sie zahlreiche Aspekte wie Form und Optik, Oberflächen und Kruste, Krumenbild, Struktur und Elastizität, aber natürlich auch den Duft eines Brotes und sein geschmackliches Aroma. Alleine die Aufzählung der vielen Bewertungspunkte zeigt, was ein gutes Brot ausmacht und was ein guter Handwerksbäcker können muss. Backen ist ein Handwerk, das Kompetenz, Wissen, Herz und Gespür vereint. Die zwanzig ausgezeichneten Bäcker sind im wahrsten Sinne des Wortes Meister ihres Fachs.

„Mein Dank und meine Anerkennung gilt Ihnen allen“, würdigte die Ministerin die ausgezeichneten Betriebe. „Freuen Sie sich über diese Auszeichnung und zeigen Sie den Ehrenpreis auch stolz Ihrer Belegschaft und Ihren Kundinnen und Kunden!“

Link zu einem Radiobeitrag der hwk München

 

 


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