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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

27.01.2015
27.01.2015 00:00 Alter: 5 yrs
Kategorie: Pressebereich

PM 01/15: Allergenkennzeichnung - Pragmatische Umsetzung in Bayern


München. In Bayern erfolgt die Umsetzung der seit dem 13. Dezember 2014 vorgeschriebenen Kennzeichnung der Allergene bei loser Ware in pragmatischer Weise. Dies hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz dem Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk als Antwort auf eine diesbezügliche Eingabe mitgeteilt. Der Verband hatte schriftlich an Verbraucherschutzministerim Ulrike Scharf appelliert, aufgrund des sehr späten Erlasses der Umsetzungsverordnung für eine gewisse Übergangszeit von einer Ahndung etwaiger Verstöße abzusehen. Dieses Anliegen hatte er zusätzlich im Rahmen des Runden Tisches vorgebracht, den das Verbraucherschutzministerium am 12. Dezember 2014 zum Thema Allergenkennzeichnung durchgeführt hat. Das Ergebnis der Gespräche und Beratungen gibt den Betrieben eine dringend notwendige Karenzzeit. Die für den Vollzug zuständigen Behörden werden in der Anfangsphase von Sanktionen absehen und stattdessen über die neuen Kennzeichnungsverpflichtungen informieren und angemessene Fristen zur Umsetzung einräumen. „Mit dieser pragmatischen Lösung ist die Bayerische Staatsregierung unseren Wünschen nachgekommen – das verschafft unseren Betrieben nach dem arbeitsreichen Weihnachtsgeschäft etwas Luft“ – lobt Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann das Entgegenkommen des Ministeriums.


Der Verband hatte in mehreren Seminarveranstaltungen in verschiedenen Regionen Bayerns über die zum Jahresende 2014 greifende Kennzeichnungspflicht informiert und den Innungsbäckereien Lösungsansätze aufgezeigt. Weitere Informationen wurden auf Obermeistertagen und Innungsversammlungen gegeben. Zusätzlich wurde allen Betrieben per Direct-Mailing Ende November ein ausführliches Informationsschreiben mit konkretem Hinweis für die Download-Möglichkeit eines „Kladde-Formulars“ zugesandt. Der bayerische Verband hatte von Anfang an diese  Kladden-Lösung favorisiert und sich im politischen Raum gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gegen teure EDV-gestützte Kennzeichnungsregelungen ausgesprochen.

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Verwertung honorarfrei, Beleg erbeten

Kontakt:
Verbandssprecher    Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann
     Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter
     Tel.: 089 544213-0
     E-Mail: filter@baecker-bayern.de


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