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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

05.12.2013
05.12.2013 00:00 Alter: 6 yrs
Kategorie: Pressebereich

PM 25/13: Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk - Brot vom Handwerksbäcker ist gelebte Kultur


München. Am 05. Dezember 2013 sind zwanzig bayerische Handwerksbäckereien mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk ausgezeichnet worden. Im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz ehrte der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, MdL, die Preisträger mit Urkunde und Medaille. „Unser Brot ist ein schützenswertes Kulturgut!“ – so der Minister in seiner Laudatio. „Das Handwerk steht für Spezialitäten, für Originale.“ Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann würdigte die jahrelangen Qualitätsanstrengungen der ausgezeichneten Betriebe mit den Worten: „Sie gehören zu den Besten, was das Bayerische Bäckerhandwerk zu bieten hat.“ Er wies darauf hin, dass das gute Abschneiden bei den Qualitätsprüfungen eine Mannschaftsleistung sei. Gerade im Bäckerhandwerk werde das gemeinsame Miteinander der Menschen in den Betrieben noch groß geschrieben. Er wünschte sich, dass von der Feierstunde die Botschaft ausgehe: Das Bäckerhandwerk hat Zukunft!
Minister Brunner lobte insbesondere das Zusammenspiel von Wissen, Erfahrung und hochwertigen Rohstoffen im Bäckerhandwerk. Handwerk ist für ihn „gelebte Tradition, bürgt für Qualität und steht für Individualität“. Der Phantasie und dem Geschmackserlebnis seien nach seiner Ansicht kaum Grenzen gesetzt. Es gelte, diese Besonderheit in Qualität und Geschmack dem Verbraucher noch stärker zu kommunizieren. Mit dem Staatsehrenpreis wolle die Bayerische Staatsregierung die Preisträger darin unterstützen, ihr Können und ihre Produkte noch besser in der Öffentlichkeit darzustellen.

Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann betonte, dass die Betriebe der Preisträger nicht deshalb auf dem „Siegertreppchen“ stehen, weil sie aus ihrem gesamten Brotsortiment jährlich die 5 besten Brotsorten ausgewählt und zur Prüfung vorgelegt haben. Es wurden weitaus mehr Brotsorten vorgelegt, nämlich im vergangenen Fünf-Jahres-Zeitraum insgesamt 1.415 Proben. Das entspricht im Durchschnitt der 20 Preisträger 14 Brotsorten pro Betrieb und Jahr und ist dreimal so viel wie erforderlich. Da alle vorgelegten Proben unabhängig von ihrer Benotung  in die Auswertung einbezogen wurden, dokumentiere das Ergebnis das große Leistungsvermögen der Preisträger. „Und genau das“ – so Bayerns oberster Bäcker – „soll ja mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet werden: Dauerhafte Spitzenqualität in voller Breite!“
Im repräsentativen Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz hoben beide Redner die Wertigkeit handwerklichen Brotes und die Einmaligkeit des Preises als Anerkennung für Kontinuität im Spitzenbereich hervor. Es sei wichtig, so Brunner und Hoffmann, mit diesen Attributen das Qualitätsbewusstsein der Verbraucher für Produkte der bayerischen Handwerksbäckereien zu stärken.
Den Höhepunkt der Preisverleihung bildete die Überreichung der Medaillen und Ehrenurkunden an die zwanzig Betriebsinhaber, die Brunner und Hoffmann gemeinsam vornahmen. Im Anschluss konnten sich alle Gäste an einem Brotbuffet mit Spezialitäten der ausgezeichneten Betriebe vom hohen Qualitätsniveau der Brote überzeugen. Für die musikalische Begleitung sorgten „Die vier Hinterberger Musikanten“.
ca. 3.330 Zeichen (mit Leerzeichen)
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kontakt:

Verbandssprecher Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann
  Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter 
  Tel.: 0 89 / 54 42 13 – 0 
  Email: filter@baecker-bayern.de


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