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Presse-Archiv 2009

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Pressemitteilungen des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk des Jahres 2009 in chronlogischer Reihenfolge:


18. Dezember 2009: Energieeffizienz in Lochham – Kraft-Wärme-Kopplung führt zu spürbaren Einsparungen

Gräfelfing. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham setzt seit September eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zur Warmwasserversorgung des Akademiegebäudes – vor allem für das darin beheimatete Internat – ein. Für die Installation der so genannten „Dachs“-Anlage zeichnet die Firma SenerTec verantwortlich, mit welcher der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk vor gut einem Jahr eine Rahmenvereinbarung über Kraft-Wärme-Dienstleistungen für die bayerischen Innungsbetriebe abgeschlossen hat. Da die Dachs-Anlage zusätzlich zur Wärme auch Strom erzeugt, führt ihr Einsatz zu deutlichen Kosteneinsparungen bei der Stromversorgung der Akademie.

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17. Dezember 2009: "Stärkung der Ernährungsinformationskompetenz" - Erfolgreiche Seminarreihe des bayerischen Bäckerhandwerks

München. Was macht den besonderen Wert handwerklicher Backwaren aus – und wie kann man diesen Wert dem Verbraucher so verdeutlichen, dass er im Fachgeschäft einkauft? Diese Fragestellung stand am Beginn gemeinsamer Überlegungen der Landes-Innungsverbände des bayerischen Bäckerhandwerk und des bayerischen Fleischerhandwerks sowie des Bayerischen Ernährungsministeriums, die in einem schlüssigen Konzept zur Förderung des bayerischen Ernährungshandwerks münden sollten. Anlass war die Erkenntnis, dass viele Verbraucher den Bezug zur handwerklichen Herstellung und Produktion von Lebensmitteln völlig verloren haben. Gut ausgebildetes und engagiertes Verkaufspersonal – so die übereinstimmende Meinung der Gesprächspartner – ist in der Lage, den Verbraucher an Ort und Stelle über ernährungsrelevante Themen und den fachgerechten Umgang mit Nahrungsmitteln zu informieren und so im Verkaufsgespräch stets von Neuem Wert- und Qualitätsbewusstsein zu vermitteln. Folgerichtig wurde als erster Schritt eine spezielle Seminarreihe beschlossen, die im Rahmen der Cluster-Politik der Bayerischen Staatsregierung Verkaufskräften in handwerklichen Bäckereien und Metzgereien konkrete Hilfestellungen zur Stärkung ihrer Verkaufs- und Ernährungsinformationskompetenz gibt.Für das Bäckerhandwerk erklärte Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter die Umsetzung der Seminarreihe zur Chefsache und begab sich selbst auf Vortragsreise quer durch Bayern.

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10. Dezember 2009: "Engagement für die Gemeinschaft" - Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Otto Wirth

Schweinfurt. Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland hat Otto Wirth als Anerkennung für sein unermüdliches Engagement für das Allgemeinwohl mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Die Ordensverleihung fand am 30. November in den Räumen der Regierung von Unterfranken in Würzburg statt und wurde von Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, vorgenommen. Der Einsatz und das Augenmerk von Otto Wirth (67) gelten seit vielen Jahren vor allem zwei Bereichen: Seiner Profession, dem Bäckerhandwerk, und seiner Heimatstadt Schweinfurt.

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03. Dezember 2009: Staatsehrenpreis für das bayerischen Bäckerhandwerk 2009 - "Kontinuität im Spitzenbereich"

München. Zwanzig Bäckereien aus dem gesamten Freistaat sind am 03. Dezember mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk ausgezeichnet worden. Der bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, MdL übereichte die Preise persönlich und betonte in seiner Festrede: „Der Staatsehrenpreis ist eine Anerkennung für Kontinuität im Spitzenbereich und krönt die langjährige erfolgreiche Qualitätsarbeit der Preisträger. Er soll auch den besonderen Wert ihrer Produkte im Bewusstsein der Verbraucher verankern.“ Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. verwies darauf, dass sich in diesem Jahr so viele Betriebe wie noch nie um den Staatsehrenpreis beworben haben. „125 Bewerber sind angesichts der strengen Zulassungskriterien eine beachtliche Zahl,“ führte er aus: „Das zeigt, wie begehrt der Preis mittlerweile ist.“

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02. Dezember 2009: Bayerns schnellster Bäcker 2009 - Abschluss der Vorrunde auf der "Heim und Handwerk"

München. Mit der Bezirksentscheidung für Oberbayern, die am 26. November auf der „Heim + Handwerk“ in München stattfand, ist die Vorrunde des vierten Wettbewerbs „Bayerns schnellster Bäcker“ abgeschlossen worden. Die Oberbayern-Entscheidung, die in Halle B1 (Food & Life) stattfand, entschied Nicole Schön aus Dachau für sich. Die Bäckergesellin, die bereits beim letzten Wettbewerb im Jahr 2007 teilgenommen hatte, konnte ihre drei Mitbewerber (Josef Ebner aus Fürstenfeldbruck, Steffi Grönebold aus München und Mona Feckl aus Sankt Wolfgang) klar auf die Plätze verweisen. Karl-Heinz Hoffmann, stellvertretender Landesinnungsmeister und Obermeister der Bäcker-Innung München, überreichte der Siegerin als Symbol, dass sie zum Finale anreisen darf, einen kleinen Koffer. Zuvor hat er gekonnt die Veranstaltung moderiert und dem zahlreichen Publikum die fünf zu bewältigenden Teilaufgaben nähergebracht.

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01. Dezember 2009: Bayerische Staatsmedaille für Erich Stappel - Hohe Auszeichnung für außergewöhnliches Engagement

Wörth am Main. Als Auszeichnung für „außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement im berufsständischen, gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Bereich“ hat Erich Stappel, Obmann des bayerischen Bäckerhandwerks für den Regierungsbezirk Unterfranken, die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft erhalten. Der Bayerische Wirtschaftsminister, Martin Zeil, MdL verlieh ihm und 12 weiteren Persönlichkeiten die Medaille im Rahmen eines Festaktes am 23. November in München. In seiner Laudatio würdigte Zeil vor allem auch Stappels Engagement für die berufliche Bildung: „Die Förderung der Ausbildung der Jugend war und ist Ihnen ein Herzensanliegen, für das Sie sich mit großer Leidenschaft einsetzen.“

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23. November 2009: Deutsche Meisterschaft der Bäckerjugend - Zwei Bayerinnen im Siegerfeld

Weinheim. Die beiden bayerischen Teilnehmer an der „Deutschen Meisterschaft der Bäckerjugend“ haben hervorragende Leistungen gezeigt. Bei den Bäcker/innen wurde Mona Feckl (Ausbildungsbetrieb Bäckerei Hoffmann, München) aus Sankt Wolfgang Dritte. Fachverkäuferin Andrea Meier (Ausbildungsbetrieb Bäckerei Käser) aus Vilshofen belegte in ihrer „Disziplin“ den zweiten Platz. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. zeigt sich erfreut, dass Bayern somit der einzige Landesverband ist, der zwei Teilnehmer unter den Erstplatzierten in beiden Fachrichtungen unterbringen konnte. „Das ist ein ermutigendes Ergebnis“, betont Karl-Heinz Hoffmann, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses beim LIV Bayern und Jury-Mitglied, „das die Betriebe dazu anspornen sollte, ihre Ausbildungsqualität, stets auf hohem Niveau zu halten.“

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11. November 2009: "Ich back Dir einen Stern 2009" - Helfen mit süßen Leckereien

München. Das bayerische Bäckerhandwerk engagiert sich im Advent 2009 – ebenso wie 2008 und 2007 – wieder für Kinder in Not. Unter dem Motto „Ich back dir einen Stern“ backen Bäckereien im Freistaat vom 30. November bis zum 24. Dezember einen speziellen Stern-Lebkuchen, von dessen Verkaufsumsatz 50 Prozent direkt an Sternstunden gehen. Auch die bayerischen Konditoren beteiligten sich an der Aktion. Die süße Leckerei ist in den rund 300 teilnehmenden Verkaufsstellen des Bäcker- und Konditorenhandwerks erhältlich. Zudem wird die Aktion von diversen Berufsschulen im Freistaat, die ebenfalls „Sternstunden-Sterne“ backen werden, unterstützt.

Die vorbildliche Benefiz-Back-Aktion wird am 11. Dezember, dem Sternstunden-Tag des Bayerischen Rundfunks, ab 19:45 Uhr in der großen Benefiz-Gala des Bayerischen Fernsehens vorgestellt. Unter www.sternstunden.de kann man seit Mitte November eine Übersicht aller teilnehmenden Bäckereien, Konditoreien und Berufsschulen einsehen.

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10. November 2009: Organisationssoftware "Zeit.pl.an" - Demo-Version jetzt auch im Internet

München. Die vom Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk entwickelte und vertriebene Organisations- und Planungssoftware „Zeit.pl.an“ ist jetzt auch über das Internet erhältlich: Im Marketing- und Servicebereich der Verbands-Internetseite sind Programmbeschreibungen, Screenshots und eine herunterladbare Demo-Version freigeschaltet. Zeit.pl.an ermöglicht eine mitarbeiter- und filialbezogene Schichtplanung und ist speziell auf die Bedürfnisse von Handwerksbäckereien und Konditoreien abgestimmt.

Mit der Internetpräsenz bietet der Landes-Innungsverband eine zusätzliche Bestellmöglichkeit für das  Programm, das mittlerweile bereits von über 100 Bäckereien verwendet wird. Zudem soll der Dialog mit gegenwärtigen und künftigen Programmnutzern intensiviert werden. Bereits in naher Zukunft sollen registrierte Nutzer auch Programmupdates per Internet beziehen können.

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23. Oktober 2009: Deutsche Meisterschaft der Bäckermeister - Bayerische Mannschaft ist Vizemeister

Düsseldorf. Die bayerische Mannschaft – bestehend aus Johanna Morshäuser und Stephan Bockmeier – hat bei der ersten Deutschen Meisterschaft der Bäckermeister den zweiten Platz errungen. Das spannende und hochklassige Finale fand im Rahmen der iba 2009 in Düsseldorf statt. In einem Sechserfeld wurde das bayerische Team nur knapp von der sächsischen Mannschaft Alexander Schellenberger / Rene Krause geschlagen. Die Verbandsspitze des LIV Bayern beglückwünschte „sein“ junges Aushängeschild und nannte das Engagement der beiden Bäckermeister „vorbildlich“. Auch Morshäuser und Bockmeier selbst freuen sich sehr über ihren Erfolg: „Wir haben alles gegeben und ein super Ergebnis erzielt. Krause und Schellenberger waren an den beiden Finaltagen einfach das bessere Duo, dem ich herzlich gratuliere“, resümierte Stephan Bockmeier.

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30. September 2009: Ferienwerkstatt in Lochham - Backstube statt Ferienlager

München. Mit einem je zweitägigen Schnupperkurs in den Berufen Bäcker/in und Fachverkäufer/in im Bäckerhandwerk hat sich die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham am Berufsorientierungsprojekt „Ferienwerkstatt“ der Handwerkskammer für München und Oberbayern beteiligt. Mehr als 100 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 bis 9 aus über 40 Münchner Schulen sind dem Aufruf gefolgt, während eines 10-tägigen Programms in den Bildungszentren des Handwerks fünf unterschiedliche Handwerksberufe kennenzulernen. 22 davon interessierten sich für die Berufe des Bäckerhandwerks.  Unter der Anleitung von Schulleiter Arnulf Kleinle und Fachverkäuferin Gabriele Schmuhalek konnten die Jugendlichen ihre Stärken austesten und erste Anhaltspunkte für ihre Berufswahl gewinnen. Das Echo auf diese neue Form der Heranführung an das Berufsleben ist mehrheitlich deutlich positiv. Auch in Lochham waren einige fasziniert von der Bäckerwelt – einer hat bereits eine klare Entscheidung zugunsten einer Ausbildung als Bäcker getroffen. Glaubt man dem von den Teilnehmern und der Schulleitung gezogenen Fazit, wird es nicht bei diesem einen bleiben.

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17. September 2009: LIV-Unternehmenführungstagung am 13./14. Oktober - Wege aus der Krise

München. Mit einem ambitionierten Titel startet die Marketing- und Servicegesellschaft des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk die 16. Auflage der LIV-Unternehmensführungstagung. „Wege aus der Krise“ ist aktuell und anspruchsvoll zugleich. Wenn die Darbietungen am 13. und 14. Oktober 2009 im mehrfach prämierten Tagungshotel „Schindlerhof“ in Nürnberg-Boxdorf das bieten, was das Programm verspricht, dann kommen die Teilnehmer voll auf ihre Kosten. Die Zeichen dafür stehen sehr gut:

Schon das Eröffnungsreferat „Optimistisch in die Zukunft“ gibt die Richtung vor. Erfolgsstratege Antony Fedrigotti wird beweisen, dass jeder Mensch zum Erfolg geboren ist. Allerdings verrät er auch den kleinen Haken, der dabei ist: Man muss wollen! Sein Motto „Wer morgen neue Erfolge haben will, darf nicht mehr so handeln wie gestern!“ darf als eindeutiger Appell an die Tagungsteilnehmer verstanden werden. Hochkarätige Sachthemen setzen im Anschluss an diesen Auftakt die Wegmarken, die eine niveauvolle Tagung ihren Teilnehmern schuldig ist: Zukunftsgestalter Christoph Hinderfeld sieht „Chancen durch Individualität“ – folgerichtig stellt er Wertewandel & Regionalisierung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er sieht die jetzige Krise als Chance, alte Zöpfe abzuschneiden und dem Kunden neue Wertmaßstäbe an die Hand zu geben. Rainer Pastätter vom McDonalds Franchiser Heinritzi wird mit einem Einblick in das Marketing und die Produktinnovationen der weltgrößten Fast-Food-Kette aufzeigen, warum McDonalds oft kopiert, aber nie erreicht wurde.

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14. September 2009: Informationskampagne des Bäckerhandwerks - "Richtig frühstücken" ist kinderleicht

München. Unter dem Motto „Richtig frühstücken – kinderleicht“ hat am 14. September eine bayernweite Informationskampagne des Bäckerhandwerks zur Unterstützung einer altersgerechten Ernährungsziehung für Kinder im Vorschulalter begonnen. Familienministerin Christine Haderthauer und Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. präsentierten zum Aktionsstart im Pfarrkindergarten „Zu den heiligen Engeln“ in München-Giesing das Brettspiel „Wer wird Frühstückskönig?“, mit dem Kinder spielerisch lernen können, was zu einem ausgewogenen Frühstück gehört. Zudem wird mit dem Brettspiel auch das soziale Verhalten der Kinder geschult. „Das Spiel ist pädagogisch ausgewogen“, betonte Landesinnungsmeister Traublinger, „und es kommt bei den Kindern – das haben wir schon gehört – richtig gut an“.

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer, in deren Geschäftsbereich die frühkindliche Erziehung fällt, unterstützt den Start von „Richtig frühstücken – kinderleicht“ und begrüßte „das vorbildliche Engagement des Bäckerhandwerks für die gesunde Ernährung, das Eltern zielgerichtet informiert und Kinder frühzeitig und spielerisch sensibilisiert“.

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02. September 2009: EU-Lebensmittelinformationsverordnung - Bayerische EU-Abgeordnete sollen helfen

München. Mit einem eindringlichen Appell, den Verordnungsvorschlag der EU betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel zu stoppen, hat sich der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk an die führenden bayerischen Europaabgeordneten gewandt. Namentlich den neuen Vize-Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber, sowie den Vorsitzenden der CSU-Europagruppe im EU-Parlament, Markus Ferber, hat der Verband um Unterstützung gebeten. „Der vorliegende Vorschlag führt in die Irre“, so Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. Er kritisiert insbesondere die vorgesehene Verpflichtung zur Allergenkennzeichnung auch bei loser Ware, die Überlegungen zur Nährwertkennzeichnung mittels Farbunterlegung (Ampel-Kennzeichnung) und die geplanten Bestimmungen zum Abverkauf von (zunächst) fertig abgepackter und vorverpackter Ware – auch Stückware wie Semmeln, Brezen usw. – nach Gewicht. Letzteres könne sich, so fürchten die Bäcker, sehr schnell auf lose Ware ausweiten. Zudem ist es nach Meinung des bayerischen Verbandes mit Blick auf das geltende Demokratieprinzip und vor dem Hintergrund des Bundesverfassungsgerichturteils sehr bedenklich, dass der Verordnungsvorschlag durchzogen ist mit Ermächtigungen an die Kommission zur Regelung von Detailfragen und zur Änderung einzelner Vorschriften.

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28. August 2009: Ampelkennzeichnung - Bäcker und Bauern ziehen an einem Strang

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk macht bereits seit Vorlage des ersten Brüsseler Verordnungsentwurfs energisch Front gegen die aus Brüssel drohende Ampelkennzeichnung. „Mit der Farbunterlegung wird eine nicht zu verantwortende Trivialisierung des Entscheidungsverhaltens bewirkt, die die Lebensmittel in vermeintlich ungesunde (rot) und gesunde (grün) unterteilt“ lautete bereits im Sommer 2008 die Kritik von Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. an der Brüsseler Initiative. Die Politik müsse zur Kenntnis nehmen, so Traublinger, dass für den Verbraucher primär nicht der ernährungswissenschaftliche Wert der Nahrung im Vordergrund steht, sondern – und das beweisen zahlreiche Verbrauchsstudien – Geschmack, Frische, Genuss, Gewohnheiten und Haltbarkeit. In diesem Spannungsfeld helfe eine Orientierung an den überholten Verhaltensmustern „gut“ und „böse“ nicht weiter. Dies sieht auch Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner so, der die geplante Ampelkennzeichnung kürzlich in Fokus-Online als „ausgemachten Schmarrn“ bezeichnete. Die bayerischen Bäcker bedankten sich postwendend bei Sonnleitner für diese Unterstützung. „Es freut uns“, so Traublinger und sein Geschäftsführer Dr. Filter, „dass Bäckerhandwerk und Bauernverband in dieser Frage an einem Strick ziehen – und zwar am gleichen Ende in die gleiche Richtung“.

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20. August 2009: Marketing-Aktion "Richtig frühstücken" stößt auf große Resonanz

München. Am 14. September startet die diesjährige Herbst-Marketingaktion des bayerischen Bäckerhandwerks. Unter dem Motto „Richtig frühstücken – kinderleicht“ soll das Thema einer ausgewogenen Ernährung für Kinder im Kindergartenalter in den Vordergrund gerückt werden. „Wer richtig frühstückt, hat mehr vom Tag“, betont Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger MdL a. D. Bereits in der Vorbereitungsphase der Aktion zeigt sich nun, dass das Bäckerhandwerk mit diesem Schwerpunkt einen Nerv getroffen hat. Mehr als 450 Betriebe mit über 1.300 Verkaufsstellen haben sich für die Teilnahme an der Aktion angemeldet. „So eine große Resonanz hatten wir nie auf eine Aktionsidee“, freut sich Roland Ried, PR-Referent beim Landes-Innungsverband, der sich um die Organisation der Aktion kümmert.

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17. August 2009: Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit - Bayerischer Verband fordert Augenmaß bei Betriebskontrollen

München. In Bayern werden die Beamten der Lebensmittelüberwachung seit geraumer Zeit durch eine Spezialeinheit „Lebensmittelsicherheit“ unterstützt. Diese direkt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit eingesetzte Einheit soll eine grundlegende Bestandsaufnahme des Hygienezustands in den Bäckereien durchführen. Dabei werden alle vorgefundenen Beanstandungen dokumentiert und der für die Vor-Ort-Überwachung zuständigen Behörde zur weiteren Veranlassung zugeleitet. Das von vielen handwerklichen Bäckereien als zu forsch empfundene Auftreten der Überwachungsgruppe und die Art und Weise der Dokumentation hat der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk jetzt zum Anlass genommen, die dadurch in den handwerklichen Bäckereien aufgetretene Verunsicherung und Frustration direkt dem Bayerischen Gesundheitsministerium vorzutragen. „Uns geht es darum, dass bei den Hygienekontrollen in unseren Bäckereien die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt“, so Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. gegenüber der Verwaltungsspitze des Ministeriums. Dabei wies er an Hand der ihm vorliegenden Kontrollberichte auf diverse Beanstandungen hin, die – weil sie unvermeidliche Gebrauchsspuren darstellen oder die Lebensmittelsicherheit in keinster Weise gefährden – nach Meinung des Verbands überhaupt nicht beanstandungswürdig sind. „Da muss die Kirche im Dorf bleiben“ so Traublinger.

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14. August 2009: Lochhamer Seminarprogramm für Herbst 2009 - "Dauerbrenner und Neukreationen"

Gräfelfing. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks startet mit einen anspruchsvollen Seminarprogramm in die Herbstsaison 2009. Im Zeitraum vom 22. September bis zum 25. November werden insgesamt neun 1-Tages-Seminare und zwei Veranstaltungen, die zwei Tage in Anspruch nehmen, angeboten. Sechs Mal kommen externe Referenten zum Einsatz, fünf Mal – vor allem bei allen Praxis-Seminaren – packt das Lochhamer Fachlehrerteam selber an. „Unser Anspruch ist es dabei“, betont Schulleiter Arnulf Kleinle, „den sprichwörtlichen Lochhamer Qualitätsstandard hoch zu halten.“

In der angebotenen Seminarpalette gibt es bewährte Veranstaltungen wie das „Teigmacher-Seminar“ und „Perfekt gebacken“. „Das sind Dauerbrenner in unserem Seminarprogramm, die immer wieder sehr gut besucht sind“, erläutert Schulleiter Kleinle. Daneben stehen aber auch eigene Neukreationen wie das Siedegebäckseminar „Mit 180 Grad zum Erfolg“, bei dem zum ersten Mal das jüngste Mitglied im Fachlehrerteam, Gisela Reisacher, im Seminarbereich zum Einsatz kommt. Die dritte Säule sind Seminare, die von externen Referenten abgedeckt werden. Hier werden vor allem die Bereiche Verkauf („Erfolgreich verkaufen“, „Filialleiterinnen-Seminar“) und soziale Kompetenz („Mehr Erfolg mit motivierten Mitarbeitern“) angesprochen.

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12. August 2009: Ernährungshandwerke bei Staatsministerin Haderthauer - Klares Bekenntnis zu Ladenschluss und Sonntagsruhe

München. Mit einem klaren Bekenntnis zur aktuell in Bayern geltenden Ladenschlussregelung und zur gesetzlich geregelten Sonntagsruhe hat die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, MdL, den Verbänden der bayerischen Ernährungshandwerke den Rücken gestärkt. Mit der Aussage „Ich meine, bis 20.00 Uhr reicht“ verwies sie auf aktuelle Studien, die belegen, dass längere Öffnungszeiten keinen zusätzlichen Nutzen bewirken. Besonders angesichts der Belastung, die längere Öffnungszeiten für die Arbeitnehmer und deren Familien darstellen, warnte sie vor einem ungehemmten Umgang mit Ladenöffnungszeiten. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D., unter dessen Leitung die Landesinnungsmeister und Geschäftsführer der bayerischen Bäcker, Konditoren, Metzger, Brauer und Müller Ende Juni den Gesprächstermin mit der Ministerin wahrnahmen, mahnte, dass das geltende Recht auch hinsichtlich der Sonntagsarbeit nicht ausgehöhlt werden dürfe. Er pochte auf die restriktive Handhabung der gesetzlich vorgesehenen Ausnahmeregelungen. Die Ministerin zeigte sich bewusst, dass die bayerischen Ernährungshandwerke aufgrund ihrer Personalintensität eine bedeutende Ausbildungs- und Beschäftigungsaktivität entfalten, was insbesondere in der jetzigen Krisenzeit von allergrößtem Wert ist. „Hier leistet das Handwerk Hervorragendes“, so Haderthauer.

Donwloads PM 41-09


07. August 2009: Russische Praktikanten beim LIV Bayern - Ein kleines Stück Völkerverständigung

München. „Praktikantenaustausch ist ein Stück Völkerverständigung“, begründet Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. die Teilnahme des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk am internationalen Praktikantenprogramm des Bayerischen Landwirtschafministeriums. Seit 1999 ermöglicht der Freistaat Studenten der Moskauer Landwirtschaftsakademie Tirmirjasew Studienaufenthalte in Bayern. Gerade die besonderen Strukturen der bayerischen Ernährungswirtschaft können den russischen Gaststudenten, die oft an ganz andere Dimensionen gewöhnt sind, neue Einblicke vermitteln. Sieben Wochen lang – von Mitte Juli bis Ende August – hospitieren die Studenten in bayerischen Firmen und Verbänden. Darunter ist seit 2001 ununterbrochen auch der Landes-Innungsverband der Bäcker.

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06. August 2009: Meisterfeier in Lochham - M 171 hat in voller Stärke bestanden

Gräfelfing. 22 Absolventen der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham haben ihre fast sechsmonatige, intensive Meisterausbildung erfolgreich abgeschlossen. Damit haben alle Absolventen des Lochhamer Meisterkurses M 171 die Meisterprüfung bestanden. Am Donnerstag wurden die drei Jungmeisterinnen und 19 Jungmeister im Rahmen einer Feier offiziell verabschiedet. Festredner und stv. Landesinnungsmeister Manfred Gebel zeigte sich in seiner Ansprache hoch erfreut über dieses hervorragende Ergebnis: „Die Meisterprüfung ist die höchste Auszeichnung, die das Handwerk zu vergeben hat. Sie alle können sie jetzt mit Stolz führen.“ Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Überreichung der Meisterprüfungszeugnisse. Der stv. Vorsitzende der Meisterprüfungskommission, Günter Deppisch und Manfred Gebel übergaben die Urkunden gemeinsam und wünschten den Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren Berufsweg.

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29. Juli 2009: Zweite Energietagung des LIV - "In der Energiewirtschaft kommen spannende Zeiten"

Schweinfurt. Bei der zweiten Energietagung des Landes-Innungsverbandes Bayern am 14. Juli in Schweinfurt stand erneut die Frage in Mittelpunkt, wie mittelständische Bäckereibetriebe Energieressourcen und damit letztendlich auch Energiekosten einsparen können. Mehr als 30 Betriebsinhaber bayerischer Innungsbäckereien waren zu der Veranstaltung in die Räume der Firma Senertec – einer der Partner des Landes-Innungsverbandes im Bereich Energie – gekommen. Die insgesamt vier Vorträge trafen auf reges Interesse. Eine durchgängige Botschaft war dabei, dass insbesondere kleinere und mittlere Betriebe nicht länger warten und die zurzeit technisch und wirtschaftlich gebotenen Möglichkeiten nutzen sollten.

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29. Juli 2009: Kaffeekompetenz im Bäckerhandwerk - Bayerns Bäcker sponsern Design-Projekt

München. In Zusammenarbeit mit der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat sich der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk zur Aufgabe gemacht, die Kaffeekompetenz der bayerischen Bäckereien zu stärken. Hierzu wurde Anfang 2009 eine Projektarbeit in Auftrag gegeben, die die Entwicklung von Marktauftrittskonzepten für Fachgeschäfte des Bäckerhandwerks im Bereich Kaffee, Tee und Schokolade zum Inhalt hatte. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden Mitte Juli zum Ende des Abschlusssemesters in der Akademie für Gestaltung präsentiert.

Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. zeigte sich hoch erfreut über die innovativen Ansätze. Die einzelnen Arbeiten werden nun ausführlich dokumentiert. Diese Dokumentation bildet dann die Entscheidungsgrundlage für die professionelle Weiterentwicklung der Prototypen. Ziel ist es, die besonders ansprechenden und praxistauglichen Modelle zur Marktreife zu entwickeln und den Mitgliedsbetrieben über die Marketing- und Service-Gesellschaft des bayerischen Landes-Innungsverbandes zur Realisierung zur Verfügung zu stellen.

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24. Juli 2009: "Richtig frühstücken" startet in Bayern

München. Das Frühstück ist ein klassisches Bäcker-Thema. Hier gilt es, die eigenen Stärken auszubauen und Mitbewerbern aus der Systemgastronomie mit einem überzeugenden Angebot entgegenzutreten. Zu diesem Zweck hat das Bäckerhandwerk ein Konzept für eine langfristig angelegte „Frühstücksoffensive“ entwickelt. Den Ausgangspunkt dazu bildet die Aktion „Richtig frühstücken“, die flächendeckend in Bayern zum Ende der dortigen Sommerferien am 14.09.2009 starten wird. 

Im Aktionszeitraum, der auf vier Wochen angelegt ist, können die teilnehmenden Betriebe des Bäckerhandwerks ihre großen und vor allem ihre kleinen Kunden mit überzeugenden Frühstücksangeboten auf den Wert eines „richtigen Frühstück“ hinweisen. Das dazu notwendige Material werden die teilnehmenden Betriebe rechtzeitig über die bayerischen BÄKO-Genossenschaften erhalten. Gleichzeitig wird die Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks zusammen mit dem Landes-Innungsverband flächendeckend Kindergärten im gesamten Freistaat mit einem Informationspaket zum „richtigen Frühstück“ ansprechen. Informationsmaterial und Anmeldeformulare zur Aktion gibt es

  • vom Landes-Innungsverband,
  • bei der zuständigen Bäcker-Innung,
  • bei der zuständigen BÄKO
  • oder im Mitgliederbereich dieser Site als Download.

Interessierte Betriebe können sich per Fax (0 89 / 54 42 13 – 51) bis zum 06. August 2009 beim Landes-Innungsverband für die Teilnahme an „Richtig frühstücken“ anmelden.

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23. Juli 2009: Bayerns Bäcker wehren sich gegen Bevormundung aus Brüssel

München. Bayerns Bäcker weisen das Vorhaben der Europäischen Union, für lose Backwaren künftig einen Verkauf nach Gewicht vorzuschreiben, mit Entschiedenheit zurück. „Es ist nicht mehr hinnehmbar“, so Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D., „dass sich Brüssel immer wieder in Dinge des täglichen Bedarfs einmischt.“ Damit reagiert Bayerns oberster Bäcker auf den Entwurf einer EU-Lebensmittelinformations-Verordnung, der in seiner jetzigen Fassung für Lebensmittel eine Vielzahl von Kennzeichnungselementen – darunter auch das Nettogewicht – vorsieht. Gerade Bayern mit seiner traditionell großen Gebäckvielfalt ist von europäischen Regelungen, die auf eine Ausweitung von Kennzeichnungsvorschriften hinauslaufen, in besonderem Maße betroffen. Deshalb fordern Bayerns Bäcker von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, MdB, dass der Verordnungsentwurf der EU so zurechtgeschnitten wird, dass weder via Brüssel noch über die Hintertür einer Ermächtigungsregelung für die EU-Mitgliedsstaaten die unsinnige Gewichtskennzeichnung eingeführt wird.

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23. Juli 2009: Jahrespressekonferenz des bayerischen Bäckerhandwerks - Stoppsignal für überflüssige Bürokratie

München. Für die nahe Zukunft sieht das bayerische Bäckerhandwerk erhebliche Risiken und Belastungen auf seine Betriebe zukommen. Neben den Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die mit einer gewissen Zeitverzögerung bald auch das Bäckerhandwerk – eine Brache, die ausschließlich für den Endverbraucher im Inland produziert, – erreichen wird, befürchtet der Landes-Innungsverband vor allem die Auswirkungen der überbordenden EU-Bürokratie: „Viele unserer Mitgliedsbetriebe sind drauf und dran zu resignieren“, warnte Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. bei der Jahrespressekonferenz des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk: „EU-Verordnungskonformes Verhalten scheint oft nur noch möglich, wenn man sich von handwerklichen Herstellungsverfahren und betriebsindividuellen Rezepturen verabschiedet.“

Symbolisch schaltete Traublinger eine Ampel auf Rot, um der ständig wachsenden EU-Regelungsflut Einhalt zu gebieten.Der Landes-Innungsverband griff auch deshalb zu diesem Requisit, um auf ein anderes aktuelles Thema aufmerksam zu machen: Die sogenannte „Ampelkennzeichnung“ für Lebensmittel. Auch dieses Vorhaben – Lebensmittel in Bezug auf ihren Nährwert mit den Signalfarben rot, gelb und grün zu kennzeichnen – wird von der EU derzeit vorangetrieben. Den Befürwortern der Ampel-Kennzeichnung, unter anderem der Organisation Foodwatch, hielt Traublinger entgegen: „Diese plakative Art der Information wird den Anforderungen an eine Aufklärung über abwechslungsreiche, vielseitige und damit ausgewogene Ernährung überhaupt nicht gerecht.“

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17. Juli 2009: Lochham - Die Akademie für Kernkompetenzen

München. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham hat im ersten Halbjahr 2009 ihre Position am beruflichen Bildungsmarkt weiter ausgebaut. Seit Jahren bereits legt sie den Schwerpunkt ihres die Meisterausbildung ergänzenden Seminarbetriebs auf die Vermittlung von Basiswissen für die Kernkompetenzfelder der handwerklichen Bäckereien. Mit Themen wie „Massen, Teige und Füllungen selbst hergestellt“, „Teigmacher-Seminar“, „Mit Kälte zaubern“, „Back to the Roots“ und „Perfekt gebacken“ bearbeitet Lochham das Spektrum, in dem sich handwerkliche Bäckereien gegenüber industriellen Anbietern profilieren können.

Trotz des betont grundlagenbezogenen Programms ist es Ehrgeiz des 3-köpfigen Fachlehrerteams um Schulleiter Arnulf Kleinle, pro Semester etwa ein Drittel der Seminare neu zu konzipieren. Dass dieser Eifer von den Seminarteilnehmern honoriert wird, zeigen die Bewertungen: Kursaufbau, Inhalt, Verhältnis von Theorie und Praxis, Unterlagen und Stoffvermittlung wurden in der Summe aller Fachseminare mit der Durchschnittsnote 1,66 bewertet. Betrachtet man die fachlichen Kenntnisse der Referenten gesondert, wurde im Durchschnitt der Seminare sogar die Note 1,14 erreicht. Eine Bewertung, die für sich spricht.

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09. Juli 2009: Vorentscheid Deutsche Bäckermeisterschaft - Bayerisches und Badisches Team vorne

München. Beim dritten und letzten Vorentscheid für die Deutsche Bäckermeisterschaft, der am 05. Juli in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham ausgetragen wurde, haben Johanna Morshäuser und Stephan Bockmeier aus Bayern sowie Johannes Hirth und Jörg Schmid aus Baden die direkte Fahrkarte zur iba nach Düsseldorf gelöst. Das bayerische Team setzte sich dabei mit Kreativität, Präzision und Produktqualität an die Spitze der Bewertungsliste. Beide Teams werden gemeinsam mit den Siegerteams der Vorentscheide aus Dresden und Olpe am 07. und 08. Oktober in der Schaubackstube auf der iba um den Gesamtsieg kämpfen.

Angetreten waren in Lochham 5 Teams. Verteilt auf 3 Backstuben wurden in insgesamt 8 Stunden nach dem vorgegebenen Motto „Typisch deutsch“ traditionelle Gebäcke und Neukreationen aus dem Brot- und Kleingebäckbereich sowie Feine Backwaren und ein Schaugebäck hergestellt. Bewertet wurde nicht nur das fachliche Können, sondern ebenso das Auftreten der Teams, die Optik und die sensorische Qualität der Gebäcke, die Kreativität, der Themenbezug und der Schwierigkeitsgrad der Arbeiten.

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09. Juli 2009: Fünfter Kurs Ernährungsberater in Lochham

München. In der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks endete am 02. Juli 2009 der fünfte Fortbildungskurs Ernährungsberater/in im Bäckerhandwerk. 11 von 17 Teilnehmern schlossen die 4 Module, die sich über einen Zeitraum von 5 Monate erstreckt hatten, mit positivem Ergebnis ab (4 Teilnehmer waren nicht zur Abschlussprüfung angetreten). Kursbeste wurde Anette Schulte von der Bäckerei Buchauer Holzofenbrot aus dem oberfränkischen Pegnitz-Buchau. Den Beweis, dass sich auch gestandene Bäckermeister auf Ernährungsberatung verstehen, lieferte Josef Eberl aus Bichl. Er überzeugte nicht nur mit guten Noten, sondern obendrein mit einem nicht zu übersehenden Bekenntnis zu seiner oberbayerischen Heimat. Die Prüfungszeugnisse überreichte Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter im Beisein von Hauptreferentin Petra Scharfscheer und Weinheims Direktor Bernd Kütscher.

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29. Juni: 2009: "Richtig Frühstücken" startet in Bayern

München. Wer richtig frühstückt, hat mehr Power, kann länger durchhalten und mehr schaffen. Dennoch verzichten vor allem junge Menschen immer häufiger auf ein Frühstück, das diesen Namen noch verdient. Diese Entwicklung möchte das Bäckerhandwerk mit der Aktion „Richtig Frühstücken“ umkehren. „Richtig Frühstücken“ ist ein langfristig angelegtes Projekt des gesamten deutschen Bäckerhandwerks. Den Startpunkt dazu bildet eine flächendeckende Aktion in Bayern, die pünktlich zum Ende der dortigen Sommerferien am 14.09.2009 starten wird.

Im Aktionszeitraum, der auf rund vier Wochen angelegt ist, können die teilnehmenden Betriebe des Bäckerhandwerks ihre großen und vor allem ihre kleinen Kunden mit überzeugenden Frühstücksangeboten auf den Wert eines „richtigen Frühstück“ hinweisen. Das dazu notwendige Material werden die teilnehmenden Betriebe rechtzeitig über die bayerischen BÄKO-Genossenschaften erhalten. Gleichzeitig wird die Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks zusammen mit dem Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk flächendeckend Kindergärten im gesamten Freistaat mit einem Informationspaket zum „richtigen Frühstück“ ansprechen. Kernstück des kindgerechten Informationsangebots ist das Brettspiel „Wer wird Frühstückskönig“, mit dem Kinder spielend lernen können, welche Lebensmittel für sie die „richtigen“ sind. Das Brettspiel ist auch Teil des Werbemittelangebots für die Betriebe.

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28. Juni 2009: Verbandstag 2009 - "Die Mehrwertsteuer ist tabu!"

Landshut. Das bayerische Bäckerhandwerk lehnt jede mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer strikt ab. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk forderte Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. klipp und klar: „Die Mehrwertsteuer muss tabu sein!“ Insbesondere die Überlegungen zur Erhöhung oder Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Lebensmittel wurden von ihm scharf kritisiert. Traublinger sparte auch nicht mit Kritik an der überbordenden Bürokratiebelastung der Betriebe durch eine wahre Flut von Rechtsvorschriften seitens der EU, des Bundes und der Länder. Dadurch werde die handwerkliche Herstellung hochwertiger Lebensmittel mit betriebsindividuellen Rezepturen immer schwieriger gemacht. Als Paradebeispiel für unsinnige Regelungsvorhaben nannte er den derzeitigen Streit mit der EU um die Einführung von Grenzwerten für den Salzgehalt in Gebäcken.

Der Festredner des Verbandstages, Staatsekretär Dr. Gerd Müller, MdB, vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ging in seiner Ansprache ebenfalls auf das Thema der Bürokratiebelastung näher ein und versprach, dass sein Ministerium den Betrieben der Lebensmittelhandwerke hierbei jede mögliche Unterstützung gewähren werde. Dies gelte insbesondere für die Frage des Salzgehalts.

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24. Juni 2008: Bäckerlehrlinge beim Supermacher-Finale

München. Am 20. Juni ist die diesjährige Nachwuchskampagne des bayerischen Handwerks mit dem Finale des „Supermacher“-Wettbe-werbs (www.supermacher.de) in den BR-Fernstudios in Unterföhring bei München zu Ende gegangen. Das Bäckerhandwerk unterstützte das Finale mit seinem Info-Stand und der Präsenz von zwei Lehrlingen vor Ort. Charlene Putzker (li.) und Maximilian Hünsche (re.) von der Münchner Bäckerei Reicherzer konnten den spannenden Wettbewerb, in dem 28 Schüler aus ganz Bayern um den Sieg kämpften, hautnah miterleben. Zwischendurch blieb auch Zeit für ein Gespräch mit Vorjahressieger Martin Pongratz (mi.), der von seinem Hauptgewinn – einer Reise nach Osaka (Japan) – erzählte. Martin Pongratz will übrigens Bäcker werden.

Der Supermacher-Wettbewerb ist ein Projekt der gewerkübergreifenden Nachwuchskampagne „Macher gesucht!“ des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk ist Mitglied im BHT-Arbeitskreis „Marketing“ und unterstützt „Macher gesucht!“ aktiv.

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12. Juni 2009: Salzgehalt im Brot - Bayerischer LIV bleibt am Ball

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk hat die Europawahl am 07. Juni genutzt, um den bayerischen Spitzenkandidaten der größeren Parteien auf das ungelöste Salz-Problem hinzuweisen. In persönlichen Schreiben an MdEP Markus Ferber (CSU), MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler (SPD), Nadja Hirsch (FDP) und Barbara Lochbihler (‚Bündnis 90/Die Grünen) äußerte Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. die Befürchtung, dass die gesamte Thematik „Nährwertprofile“ und die damit verknüpfte Kennzeichnungsproblematik (Stichwort „Ampel-Kennzeichnung“) im Zuge des Wahlkampfes zur anstehenden Europawahl bewusst nicht weiter vorangetrieben wird und nach der Wahl - quasi im Husarenritt – mit neuer Legitimation die ursprünglich bereits für Anfang 2009 geplanten Nährwertprofile in Kraft gesetzt werden. Traublinger forderte, noch vor der Europawahl klarzustellen, dass die Absicht, Nährwertprofile für Brot festzuschrei­ben, gänzlich fallen gelassen wird. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Jegliche (auch nur ansatzweise) Unterscheidung unseres Grundnahrungsmittels Nummer 1, Brot, in gesunde (bzw. vermeintlich gesündere) und vermeintlich weniger gesunde Sorten wäre ein nicht hinnehmbarer Beweis für den von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen vielfach beklagten europäischen „Bürokratiewahnsinn“.

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12. Juni 2009: Bayerische Energietagung - Gemeinsam gegen Energiepreisanstieg

München. Angesichts des bereits eingetretenen und sich in Zukunft fortsetzenden Energiepreisanstiegs sieht der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk dringenden Handlungsbedarf bei den handwerklichen Bäckereien. Um die Mitgliedsbetriebe seiner Innungen über Möglichkeiten der kostengünstigen Energienutzung zu informieren und ihnen einen Zugang zu preiswerten Energiequellen zu eröffnen hat er Mitte Mai für den südbayerischen Raum eine erste Energietagung durchgeführt (für den fränkischen Raum findet diese am 14. Juli statt). Abgaswärmenutzung und Kraft-Wärme-Kopplung standen ebenso auf der Tagesordnung wie Photovoltaik und Flüssiggas. Nicht nur die Vorträge der Referenten, sondern auch die vom Landes-Innungsverband ausgehandelten Rahmenvereinbarungen fanden bei den Tagungsteilnehmern großen Anklang. Der Verband wird die Energiethematik weiter vertiefen – Ansprechpartner ist Betriebsberater Volker Weigand.

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19. Mai 2009: Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz - Entwarnung für handwerkliche Bäckereien

München. Für Bäckereibetriebe, in denen bisher kein Sozialversicherungsausweis mitzuführen war, hat sich durch das zum 01.01.2009 in Kraft getretene Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz nichts geändert. Dies ist der wichtigste Satz der Klarstellung, die Bundeswirtschaftsminister Dr. Frhr. zu Guttenberg dem Bayerischen Finanzminister Fahrenschon als Antwort auf eine Eingabe des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk nun mitgeteilt hat. Bayerns Landesinnungsmeister Traublinger, MdL a. D. hatte stets betont, dass die Einbeziehung von Bäckereien in die Sofortmelde- und Mitführungspflicht in keinem Verhältnis zur Zielrichtung des Gesetzes steht. Deshalb hatte er gefordert, die branchenbezogene Pflicht zur Abgabe von Sofortmeldungen bei Neueinstellungen und zur Mitführung der Ausweispapiere für das Bäckerhandwerk fallen zu lassen.

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12. Mai 2009: 10 Jahre Akademie Lochham - Der Quantensprung von der Fachschule zur Akademie

Gräfelfing. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham kann auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken, denn im Februar 1999 startete der erste Lochhamer Kombi-Kurs. Mit einer Festveranstaltung am 08. Mai wurde dieser Anlass gebührend gewürdigt. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. bekräftigte in seiner Festrede, den Anspruch, der mit der Bezeichnung „Akademie“ einhergeht: „Es geht darum, die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks zu dem zu machen, was unser Handwerk dringender denn je benötigt: Eine Zusammenkunft der Besten!“
Aus Anlass des runden Jubiläums wurde zudem ein spezieller, mit 1.500 € dotierter „Lochhamer Förderpreis“ ins Leben gerufen. Die Übergabe der Urkunde an den ersten Preisträger, Georg Schneider aus Augsburg, bildete den Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumsfeier. In der Lauditio zur Preisübergabe betonte Landesinnungsmeister Traublinger, dass die Maxime des Preises – „Traditionelle Werte modern leben“ – auch für das gesamte bayerische Bäckerhandwerk nichts von ihrer Aktualität verlieren wird.

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29. April 2009: Informationen aus erster Hand - Werbegemeinschaft auf LIV-BÖ-Tagung

Langenzen. Bei der diesjährigen Landestagung der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit/Werbewarte konnten die mehr als 50 anwesenden bayerischen Innungsvertreter charmanten Besuch aus Berlin begrüßen: Diana Kohzer von der Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks referierte dabei über die aktuellen Planungen der Werbegemeinschaft für 2009, insbesondere über die Nachwuchskampagne „Back Dir Deine Zukunft“ in die viele Elemente der bayerischen Kampagne „Au Backe… Zukunft?!“ eingeflossen sind, sowie über ein geplantes Frühstücksprojekt.  

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29. April 2009: Neuer Service des LIV Bayern - Betriebsvermittlungen jetzt online

München. Das Thema Betriebsübergabe ist im gesamten Handwerk seit Jahren ein Dauerbrenner. Auch im Bäckerhandwerk suchen derzeit viele Betriebsinhaber einen externen Unternehmensnachfolger, während andererseits viele Jungmeister über den Sprung in die Selbständigkeit nachdenken. Um diese beiden Bedürfnisse zusammenzubringen, bietet der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk auf seiner Internetseite seit Mitte April eine neue Dienstleistung an: Unter der Rubrik „Betriebsvermittlungsservice“ können sowohl Betriebs-Angebote als auch Nachfragen eingestellt werden – beides anonym und unter Chiffre. Die Betriebsberater der LIV sorgen dann dafür, dass passenden Anbieter und Interessenten zusammenkommen. Alle Innungsbetriebe des bayerischen Bäckerhandwerks können den Betriebsvermittlungsservice kostenlos nutzen. Angebote als auch Gesuche sollen per Fax (0 89 / 54 42 13 – 51) an den LIV geschickt werden. Die dafür vorgesehen Faxformulare gibt es als Download.

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29. April 2009: Energiekosten lassen keinen kalt - Energie-Fachtagung des LIV in Mainburg

München. Energie hat sich mittlerweile zu einem echten Reizthema im Bäckerhandwerk entwickelt. Auch wenn sich die internationalen Rohstoffmärkte gegenwärtig beruhigt haben, ein weiterer Preisanstieg ist bei einer erneuten Verknappung der Ressourcen nur eine Frage der Zeit. Hier gilt es, gegenzusteuern. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk hat deshalb in Zusammenarbeit mit mehreren Partnerfirmen seine Beratungstätigkeit im Bereich Energie erheblich ausgeweitet. Um über dieses Angebot zu informieren, lädt der LIV alle südbayerischen Innungsbäckereien zu einer speziellen Energietagung am 14. Mai 2009 ein. Die Tagung findet in den Räumen der Firma SenerTec in Mainburg statt, mit welcher der Landes-Innungsverband eine Rahmenvereinbarung zur Kraft-Wärme-Kopplung abgeschlossen hat.

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08. April 2009: "Präsenz im gesamten Freistaat" - Erfolgreiche Bilanz der BAYERN 3-Brezn 2009

München. Nach Abschluss des gut dreiwöchigen Aktionszeitraums zogen sowohl Radio BAYERN 3 als auch die beteiligten Bäckereien ein positives Fazit aus der diesjährigen BAYERN 3-Brezn-Aktion. „Für uns ist besonders die Präsenz im gesamten Land wichtig, die wir mit der Brezn-Aktion erreichen konnten“, betont BAYERN 3-Senderchef Walter Schmich. Insgesamt hatten sich 311 bayerische Innungsbäckereien mit mehr als 1.000 Verkaufsstellen für die BAYERN 3-Brezn 2009 angemeldet. Auch der Vorsitzende des LIV-Werbeausschusses, Martin Ziegler, der in 18 Verkaufsstellen in und um München den charakteristischen Laugen-Dreier angeboten hat, äußerte sich zufrieden: „Bei uns war die Nachfrage nach den BAYERN 3-Brezn eigentlich in allen Standorten recht gut.“

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31. März 2009: Sofortmelde- und Mitführungspflicht - Bayerns Sozialministerin Haderthauer auf Seiten der Bäcker

München. Bayern Arbeits- und Sozialministerin Christine Haderthauer, MdL strebt bei der Umsetzung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes eine Regelung zugunsten des Bäckerhandwerks an.  Dies hat sie in persönlichen Schreiben sowohl Bundessozialminister Olaf Scholz als auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mitgeteilt und dazu aufgefordert, die Einbeziehung von Betrieben des Bäckerhandwerks in die seit 01.01.2009 geltende branchenbezogene Pflicht zur Abgabe von Sofortmeldungen und zur Mitführung der Ausweispapiere fallen zu lassen. Damit kommt sie einer Bitte des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk nach, der die Ministerin mit dem Hinweis, in Bäckereien sei die Lage anders als in Betrieben des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes, auf die drohende Belastung der Betriebe im Falle der Einbeziehung in die Auflagen des SGB IV aufmerksam gemacht hat.

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26. März 2009: Ernährungspolitik - Bayerische Ernährungshandwerke bei Brunner

München. Ernährungsthemen und der Wert der Lebensmittel müssen wieder stärker im Bewußtsein der Verbraucher verankert werde. Diese gemeinsame Zielsetzung zog sich wie ein roter Faden durch die Gesprächsrunde, zu der die Bayerischen Ernährungshandwerke am 18. März 2009 bei Bayerns Ernährungsminister Helmut Brunner, MdL erschienen waren. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. begrüßte im Namen der beteiligten Verbände des bayerischen Bäcker-, Konditoren-, Fleischer-, Müller- und Brauerhandwerks die Zusage des Ministers, daß das Handwerk als gleichwertiger Partner wieder stärker zur Geltung kommen soll und daß er einer konstruktiven Zusammenarbeit sehr aufgeschlossen gegenüber stehe. Preisdumping bei Lebensmitteln, die Neuausrichtung des Agrarmarketings und zunehmende Belastungen durch die EU-Bürokratie nannte Traublinger als Themen, bei denen die Ernährungshandwerke das Verständnis und die Unterstützung der Staatregierung erwarten. Brunner, dessen Ministerium seit der Landtagswahl vom Herbst 2008 wieder für die Ernährungspolitik zuständig ist, versicherte den Verbänden: „Unser Lebensmittelhandwerk vermittelt auch ein Stück Bayern. Das macht auch Bayern aus – deshalb muß man diese Strukturen aufrecht erhalten.“

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26. März 2009: Lebensmittelüberwachung - Traditioneller Dialog Verband und Verbraucherschutz

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk setzt den seit Jahren bestehenden Dialog mit dem Verbraucherschutz auch im Jahre 2009 fort. Zu dem im Rahmen der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse durchgeführten traditionellen Treffen mit den Beamten der Lebensmittelüberwachung kamen über 80 Teilnehmer aus ganz Bayern. Gemeinsam mit Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter und dem für die Lebensmittelsicherheit zuständigen stellvertretenden Abteilungsleiter Gerhard Zellner aus dem Bayerischen Verbraucherschutzministerium wurden sowohl grundsätzliche Fragen des Verbraucherschutzes als auch spezielle Verfahrensregelungen für die Vor-Ort-Kontrolle besprochen. Der Verband beklagte insbesondere die zunehmende Brüsseler Vorschriftenflut und die dadurch bewirkte Erschwerung traditioneller handwerklicher Herstellverfahren. Schwerpunktthema auf Seiten der Kontrolleure waren die Ergebnisse der im Bäcker- und Konditorenhandwerk durchgeführten Untersuchungen durch die Spezialeinheit „Lebensmittelsicherheit“.

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13. März 2009: Salzstreit mit EU geht weiter - Seehofer und Aigner kämpfen fürs Bäckerhandwerk

München. Bayerns Bäcker geben nicht locker im Salzstreit mit der EU. Die 61. Internationale Handwerksmesse (IHM) kam gerade recht, um für hochrangige politische Unterstützung zu werben. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer  äußerte angesichts der in Brüsseler Schreibstuben erdachten Brotverunglimpfung harsche Kritik am Bürokratiewahnsinn der Europäischen Kommission. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk hat Seehofer gebeten, bei der EU-Kommission vorstellig zu werden und der neuesten Idee, wonach die Salzregelung abhängig gemacht wird von einem bestimmtem Ballaststoffgehalt, kategorisch zurückzuweisen. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. verfolgt das Ziel, „dass unsere Backwaren generell von den Bestimmungen zur Regelung eines maximalen Salzgehalts ausgenommen bleiben“. Zuvor hatte schon Bundesernährungsministerin Ilse Aigner, MdB in einem persönlichen Schreiben an Traublinger die von der EU-Kommission in einem ersten Schritt vorgeschlagene, auf sechs Jahre befristete Übergansregelung als nicht ausreichend bezeichnet und Bayerns Bäcker die volle Unterstützung ihres Anliegens zugesagt. Sie verlangt eine dauerhafte Lösung im Sinne der Bäcker.

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11. März 2009: Fast 35.000 Euro für Kinder in Not - "Ich back Dir einen Stern" zum zweiten Mal mit Bäckerhandwerk

München. In der Form eines überdimensionierten Lebkuchensterns haben die Landesinnungsmeister des bayerischen Bäckerhandwerks - Heinrich Traublinger, MdL a. D. – und des bayerischen Konditorenhandwerks – Günter Asemann – eine Spende von nahezu 35.000 € am 11. März an die Benefizaktion „Sternstunden“ übergeben. Die Spendensumme ist der Erlös aus der Aktion „Ich back Dir einen Stern“, die das bayerische Bäckerhandwerk und das bayerische Konditorhandwerks gemeinsam in der Adventszeit 2008 durchgeführt haben. Es war die zweite Auflage von „Ich back Dir einen Stern“ und Landesinnungsmeister Traublinger betonte dabei: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf die soziale Verantwortung für die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft nicht auf der Strecke bleiben.“

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06. März 2009: Fachstudienreise des bayerischen Bäckerhandwerks nach Edinburgh

München. Die diesjährige Fachstudienreise des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk führt nach Edinburgh. Vom 24. bis 28. Oktober 2009 werden die Teilnehmer den besonderen Charme der schottischen Hauptstadt und ihres Umlandes genießen können. Das Fachprogramm wird umrahmt von attraktiven Besichtigungen und Ausflügen. Edinburgh Castle, das wohl berühmteste Wahrzeichen Schottlands, steht ebenso auf dem Programm wie Calton Hill mit den außergewöhnlichen neoklassizistischen Gebäuden Old Observatory, Dugald Steward Memorial und National Monument. Darüber hinaus gibt’s einen Abstecher in die Ausläufer der Highlands mit Schlossbesichtigung, Tontaubenschießen, Dudelsackspielen und Besuch einer Malt Destillerie.

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05. März: 2009: Bayerisches Gutachten zur Verpackungsverordnung in Brüssel ankerkannt - Traublinger: "Zwangslizenzierung ist ungerecht"

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk hat zu Recht den Verursacher der seit Jahresbeginn 2009 in den Ernährungshandwerken greifenden Zwangslizenzierung von Serviceverpackungen im Bundesumweltministerium gesehen. Dies wurde dem Bayerischen Landesinnungsmeister und Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages, Heinrich Traublinger, MdL a. D., jetzt von höchster europäischer Stelle quasi bestätigt. Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, weist in seinem Antwortschreiben auf Traublingers Briefe vom März und Juni 2008 darauf hin, dass die Europäische Verpackungsrichtlinie den Nationalstaaten ausreichend Freiheiten lässt, um eine Doppelbelastung, wie sie jetzt die deutschen Haushalte durch die Entsorgungsgebühren für den Hausmüll und zusätzlich vom Handel überwälzten Lizenzgebühren für Serviceverpackungen zahlen müssen, zu vermeiden. Dies hatte bereits der renommierte Verfassungsrechtlier Professor Peter Badura Mitte 2008 in einer gutachtlichen Stellungnahme festgestellt, die er im Auftrag des bayerischen Bäckerverbandes angefertigt hatte.

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05. März 2009: Bekämfpung der Schwarzarbeit - Bayerische Staatsregierung will Bäckern helfen

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk beharrt auf seinem Standpunkt, dass die ab 01.01.2009 im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz verankerte Sofortmelde- und Mitführungspflicht nicht für Betriebe des Bäckerhandwerks gilt. Für Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. ist klar, dass Handwerksbäckereien nicht unter das im Gesetz explizit genannte Gaststättengewerbe fallen und folglich auch nicht der Pflicht zur Abgabe einer Sofortmeldung bei Einstellung neuer Mitarbeiter unterliegen. Er bekam jetzt Rückendeckung durch den Bayerischen Staatsminister Georg Fahrenschon, der die Forderung des Verbandes an den Bund, eine rasche Klarstellung im Sinne des Bäckerhandwerks herbeizuführen, unterstützt.

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03. März 2009: Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks: Neues Mitglied im Fachlehrer-Team - Gisela Reisacher

Gräfelfing. Das Fachlehrer-Team der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham ist wieder komplett. Seit dem 01. Februar 2009 besetzt Gisela Reisacher die Stelle des dritten Fachlehrers, die mit dem Ausscheiden von Gerhard Augustin zum Jahresende 2008 frei geworden war. Augustin nutzte ein interessantes Angebot und wechselte zurück in die betriebliche Praxis.

Gisela Reisacher, gebürtige Schwäbin (Unterallgäu) und Bäckerin aus Leidenschaft, ist Bäckermeisterin und Betriebswirtin des Handwerks. Aus dem Wettbewerb „Bayerns schnellster Bäcker 2005/2006“ ging sie als Siegerin hervor. Den Lochhamer Kombikurs M 165, in dem sie Kurssprecherin war, absolvierte sie ebenso als Kursbeste wie die damit verknüpfte Weiterbildung zur Betriebswirtin des Handwerks. Zusätzlich erwarb Sie im November 2008 noch die Qualifikation einer „Ernährungsberaterin im Bäckerhandwerk“.

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02. März 2009: Salzstreit noch nicht entschieden - Traublinger: "Wir lassen uns nicht verschaukeln"

München. Mit zwei Beiträgen von insgesamt 15 Minuten Länge zur besten Sendezeit hat der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk am Freitag den 27. Februar in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens den von der EU vorgeschlagenen befristeten Kompromiss im Salzstreit zurückgewiesen.  „Wir lassen uns von der EU nicht verschaukeln“ kommentierte Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. den Vorschlag der zuständigen EU-Kommissarin Androulla Vassiliou, den maximalen Salzgehalt für Brot, welches mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben wird, für einen befristeten Zeitraum von 6 Jahre auf 1,5 % statt – wie anfangs beabsichtigt – auf 1,0 % festzusetzen. Traublinger machte klar, dass es in der Frage des Salzgehalts im Brot für ihn keinen Kompromiss gibt. Er hatte persönlich Anfang der Woche mit Petra Erler, der Kabinettschefin von EG-Kommissions-Vizepräsident Verheugen, telefoniert und sich versichern lassen, dass Brot mit nationaler Kultur zu tun hat und nicht europaweit geregelt werden kann. Auch der Europaabgeordnete und Vorsitzende der CSU-Europagruppe, Markus Ferber, gab gegenüber Abendschau-Moderator Martin Breitkopf zu, dass der Reichtum an vielfältigen Brotsorten erhalten bleiben muss und er mit aller Leidenschaft dafür kämpfen wird. „Wir wollen nicht am Ende das europäische Einheitsbrot, sondern wir wollen die Vielfalt in Europa bewahren“ lautete sein Kommentar zum Salzwahnsinn der EU.

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19. Februar 2009: Lochhamer Meisterkurs M 170 feierlich verabschiedet - "Produzentenkompetenz ist das Entscheidende"

Gräfelfing. 14 Absolventen der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham haben ihre fast sechsmonatige, intensive Meisterausbildung erfolgreich abgeschlossen. Am Donnerstag wurden sie im Rahmen einer Feier offiziell verabschiedet. Festredner und stv. Landesinnungsmeister Manfred Gebel betonte gegen-über den Jungmeisterinnen und Jungmeistern, dass für die Marktfähigkeit eines Handwerksbäckers in der heutigen Zeit vor allem die Produzentenkompetenz ausschlaggebend sei. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Überreichung der Meisterprüfungszeugnisse. Der Vorsitzende der Meisterprüfungskommission, Alfred Aigner sowie Manfred Gebel und Georg Brücklmaier, Leiter des praktischen Prüfungsteils, übergaben die Urkunden gemeinsam und wünschten den Absolventen viel Glück für ihren weiteren Berufsweg.

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17. Februar 2009: Lehrlingsprüfungen - Vorsitzende der Prüfungsausschüsse begrüßen Musteraufgaben des Verbandes

München. Zum zweiten Mal hat der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk eine bayernweite Tagung mit den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse für die Gesellen- und Lehrabschlußprüfungen durchgeführt. Stv. Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann konnte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses – wie bereits im Januar 2008 – auch heuer wieder ein stark besetztes Plenum begrüßen. Auf der Tagesordnung stand zuvorderst die Information über die formellen Anforderungen an die Gesellen- und Lehrabschlußprüfungen. Referent Michael Scholze, in der Handwerkskammer für München und Oberbayern zuständig für Zwischen-, Gesellen- und Umschulungsprüfungen, schockte viele der Anwesenden mit der Aussage, dass bereits ein Verstoß gegen Detailvorschriften zur Annullierung und somit zur Wiederholung der gesamten Prüfung führen kann.

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04. Februar 2009: Salz als Medienthema - Staatsregierung und Medien in Bayern unterstützen Bäckerhandwerk

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk hat es hervorragend verstanden, im Kampf gegen die unsinnige „Salz-Vorschrift“ der EU Politik und Medien auf seine Seite zu bringen. Seit Bekanntwerden der EU-Pläne, gesundheitsbezogene Werbeaussagen für Brot an einen maximalen Salzgehalt von 1,0 Gramm je kg Brot zu knüpfen, ist der Verband auf allen Ebenen aktiv, um Stimmung gegen dieses Vorhaben zu machen. Vier Mal bereits konnte das Salzthema im Bayerischen Fernsehen platziert werden, und zwar in den Sendungen „Jetzt red i“ am 07.01.2009, „Quer“ am 14.01.2009 sowie im „Sonntags-Stammtisch“ am 18. und 25.01.2009. Prof. Dr. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Mit-Moderator des Sonntags-Stammtisches, verlas in der Sendung am 25. Januar ein Schreiben des bayerischen Landesinnungsmeisters Heinrich Traublinger, MdL a. D. und versicherte ihm in persönlichen Zeilen: „Wir lassen uns auch weiterhin nicht mit dem Europäischen Einheitsteig unsere bayerische Esskultur nehmen!“ Auch die Münchner tz und die BILD-Zeitung griffen das Thema auf – letztere zitiert Traublinger mit den Worten: „Das Vorgehen dokumentiert die Hilflosigkeit einer Institution, die bereits mit Vorschriften zur Festlegung des Krümmungsgrades von Gurken kläglich gescheitert ist“.

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03. Februar 2009: Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks - Lochham setzt auf Qualität

München. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham setzt bei der Zulassung von Teilnehmern für den Kombi-Kurs auf Qualität. Als im Zuge der Novellierung der Handwerksordnung Anfang 2004 die Vorschrift einer dreijährigen Gesellenzeit als Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung wegfiel, wurde die traditionelle Aufnahmeprüfung in Fachtheorie und Fachrechnen um eine praktische Prüfung ergänzt. Einen ganzen Tag lang müssen die angehenden Meisterschüler nun ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. An der letzten Aufnahmeprüfung nahmen insgesamt 23 Bewerber teil. 15 bestanden die Prüfung im ersten Anlauf, weitere Fünf haben einige Tage später in einer theoretischen Ergänzungsprüfung die Hürde genommen. Für Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter ist die Aufnahmeprüfung eine ganz wichtige Voraussetzung für einen niveauvollen und erfolgreichen Kursbetrieb. Auch Schulleiter Arnulf Kleinle bestätigt, dass die meisten Bewerber davon profitieren, wenn Ihnen vor Beginn des Kurses „ein Spiegel“ vorgehalten wird: „Sie erfahren, wo sie fachlich stehen und in welchen Bereichen sie bis zum Kursbeginn noch Defizite abarbeiten müssen.“

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16. Januar 2009: Sofortmeldung und Pflicht zur Mitführung von Ausweispapieren - Traublinger: "Bäckerhandwerk ist kein Gaststättengewerbe"

München. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk vertritt dezidiert den Standpunkt, dass das Bäckerhandwerk von der am 01.01.09 in Kraft getretenen Änderung des Sozialgesetzbuchs IV nicht betroffen ist. Durch die Neuregelung wurde in insgesamt neun Branchen für die Mitarbeiter eine Pflicht zur Mitführung von Ausweispapieren eingeführt. Parallel dazu sind die Unternehmen der betroffenen Branchen verpflichtet, neue Mitarbeiter bei Aufnahme der Beschäftigung bei der Rentenversicherung anzumelden (Sofortmeldung). Zu den betroffenen Branchen zählt auch das „Gaststättengewerbe“. In einem Schreiben an den Bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon weist Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. nachdrücklich die Auffassung des Bundesfinanzministeriums zurück, wonach „die Betriebe des Bäckerhandwerks, die ihren Kunden den Verzehr von beispielsweise Kuchen, belegten Semmeln und Kaffee an Ort und Stelle ermöglichen, unter den Begriff des Gaststättengewerbes fallen.“

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14. Januar 2009: Salzgehalt im Brot - "Wir brauchen keinen europäischen Einheitsteig"

München. Für ihre klare Absage an einen europäischen Einheitsteig und an die Beschneidung der Werbemöglichkeit für Brot durch die Health Claims Verordnung der EU hat sich Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. bei der Bayerischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, ausdrücklich bedankt. Dies entspreche der Intension des Gespräches, das er am 11. Dezember mit der Ministerin führen durfte, so Traublinger. Müller hatte in einer Pressemitteilung vom 08. Januar 2009 die Absicht der EU-Kommission, eine Entscheidung über das Festhalten an dem angestrebten maximalen Salzgehalt im Brot von einem Gramm je 100 Gramm Brot nochmals überdenken zu wollen, als Sieg der Vernunft begrüßt. Müller wörtlich: „Ich gehe davon aus, dass der niedrigere Grenzwert beim Salzgehalt im Brot endgültig vom Tisch ist.“

Stein des Anstoßes sind die Nährwertprofile für zulässige gesundheitsbezogene Werbeaussagen, die derzeit in Brüssel auf Basis der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 vom 20.12.2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ausgearbeitet wird.

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13. Januar 2009: Bayerischer Wirtschaftsminister dankt Traublinger: "Traditionell enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit"

München. Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil, MdL (FDP) strebt eine Fortsetzung der Kooperation seines Ministeriums mit den bayerischen Handwerksverbänden an. Insbesondere die „traditionell enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk“ soll nahtlos weitergeführt werden. Dies betonte Zeil, der seit dem 30. Oktober 2008 im Amt ist, in einem Schreiben an den Landes-Innungsverband.

Zeil bedankte sich in seinem Brief ausdrücklich für die herzlichen Glückwünsche, die ihm Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. unmittelbar nach seiner Ernennung ausgesprochen hatte. Er wisse um die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks für den bayerischen Wirtschaftsstandort – so der Minister.

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05. Januar 2009: Kompetenztag des LIV-Bayern am 19. März

München. Am 19. März 2009 veranstaltet der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk im Nürnberger Sheraton Carlton Hotel seinem sechsten Kompetenztag. Das Thema „Wirkung – Immer – Überall“ könnte passender nicht sein: In Zeiten schwächer werdender Wirtschaftskraft muss das Bäckerhandwerk sein größtes Plus herausstellen: Die persönliche Kundenansprache! Mit Monika Matschnig konnte der Verband eine Referentin verpflichten, die mit einem lebendigen Vortragsstil und fundiertem Fachwissen überzeugt. Die beliebte Referentin und Buchautorin ist ehemalige Leistungssportlerin und hat sich als diplomierte Psychologin und Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance zur Aufgabe gestellt, ihrer nationalen und internationalen Kundschaft das Geheimnis eines stimmigen Auftritts bei Mitarbeitern und Kunden zu verraten. Matschnig doziert an mehreren Universitäten und Akademien. 2007 und 2008 erhielt sie den Conga Award, wurde in der German Speakers Association als „Professionell“ anerkannt und vom Nachrichtenmagazin Focus zu den „Erfolgsmachern“ gezählt. Monika Matschnig gehört zur Gruppe der „TOP 100 Excellent Speaker“. Sie lebt, was sie lehrt!

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02. Januar 2009: BAYERN 3-Brezn erorbert auch 2009 den Freistaat

München. Die BAYERN 3-Brezn kommt wieder. Gemeinsam werden Radio BAYERN 3 und der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk die beliebte Marketingaktion im Jahr 2009 zum vierten Mal durchführen. Der Aktionszeitraum soll Mitte März beginnen und über drei Wochen dauern. Zum ersten Mal können die Kunden in der Bäckerei nicht nur die einzigartige Brezn-Variation genießen, sondern auch eine Urlaubsreise für zwei Personen gewinnen. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft wird die Aktion als Sponsor unterstützen.

Der Aktionsartikel ist – wie auch bei den Vorgängeraktionen – ein Laugengebäck in der Form der Ziffer Drei. Teigeinwaage und Preisgestaltung liegen ausschließlich in der Entscheidung der teilnehmenden Betriebe. BAYERN 3 wird die Aktion intensiv im Programm – insbesondere in der Morningshow „Die Frühaufdreher“ (Montag bis Freitag von 05:00 bis 09:00 Uhr) – und auch im Internet (www.bayern3.de) begleiten. Alle teilnehmenden Betriebe haben die Möglichkeit, Fotos von originellen Ladendekorationen oder eigenen Brezn-Events an den Sender zu mailen (bayern3@bayern3.de), der diese auf seinen Internetseiten abbildet. Die besten Einsendungen werden mit Tickets für BAYERN 3-Konzerte belohnt. So können also nicht nur die Kunden (Urlaubsreise), sondern auch die Betriebe gewinnen.

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