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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

18.09.2018
18.09.2018 06:27 Alter: 30 days
Kategorie: Aktuelle Themen, Pressebereich

Gäste aus Fernost – Landes-Innungsmeister Heinz Hoffmann begrüßt chinesische Besuchergruppe

Alle drei Jahre ist die Internationale Bäckereiausstellung (iba) als führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks ein Magnet für Fachpublikum in München. In diesem Jahr bieten mehr als 1100 Aussteller aus knapp 40 Ländern vom 15.09. bis zum 20.09.2018 einen Überblick über die Entwicklungen am Markt, Trends und Neuheiten. Das internationale Fachpublikum möchte jedoch auch einen Blick auf den Ort werfen, an dem die Vielfalt des deutschen Bäckerhandwerks seine Entfaltung findet: in die Backstube der Handwerksbäcker. 38 Gruppen mit insgesamt 700 Menschen aus rund 40 Ländern besuchen während der iba, organisiert vom Landes-Innungsverband verschiedene Innungsbetriebe im Großraum München.


„Benötigt Dinkelmehl eine andere Verarbeitung als Weizenmehl?“ Diese Frage eines chinesischen Gastes in der Backstube von Landes-Innungsmeister Heinz Hoffmann war nur eine von vielen rund um das Können und die Besonderheiten der Backwaren deutscher Bäcker. Über 20 Besucher scheuten den Termin Montagmorgen, den 17.09.2018 um fünf Uhr früh am Münchner Willibaldplatz nicht, um Heinz Hoffmann und seinem Backteam über die Schulter zu schauen.

Die Gäste hatten allesamt einen fachlichen Bezug zum Bäckerhandwerk. Unter ihnen waren Manager, Firmeneigner und Bäcker, vornehmlich von großen chinesischen Bäckereiunternehmen. Umso begeisterter waren sie von den Abläufen in Hoffmanns Backstube. Nichts blieb unbeachtet. Brot und Semmeln fanden genauso viel Aufmerksamkeit, wie die Konditorei, die Lagerung, die Logistik und sogar die Reinigungsvorgänge der Backstube. Den Aufbau des Betriebs erklärte Heinz Hoffmann auf Nachfrage genau. 40 Mitarbeiter beschäftigt der Landes-Innungsmeister vom Gesellen über Bürokräfte bis zum Verkauf. Zwölf Auszubildende beschreiten in seinem Betrieb den Weg in die berufliche Zukunft. Der Sohn des Landes-Innungsmeister ist gerade in der Meisterschule. Er wird die fünfte Generation im Familienbetrieb stellen.

Diese Strukturen beeindruckten die chinesischen Gäste. Schnell wurde klar, dass die weltweit einzigartige Vielfalt und Qualität des deutschen Brotes sowie anderer Backwaren genau in diesem Aspekt ihren Ursprung hat: Altes Wissen, das von Generation zu Generation weitergereicht wird, kombiniert mit moderner Technik und Betriebsführung.

So erübrigte sich die allzu genaue Erklärung auf die Frage, warum Heinz Hoffmann nicht an große Franchise-Ketten liefere. „Weil ich genau das machen möchte, was ich hier tue und wie ich es tue“, lautete seine Antwort, begleitet von einem überzeugten Lächeln, das von den Gästen herzlich erwidert wurde.


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