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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

12.10.2015
12.10.2015 09:47 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelle Themen, Pressebereich

Meisterfeier des Kurses M 183 in Lochham


Gräfelfing. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham hat am 8. Oktober ihre frisch gebackenen Meister des Kombikurses M 183 gefeiert. Bei der Meisterfeier nahmen zwei Bäckermeisterinnen und 16 Bäckermeister ihre Zeugnisse aus den Händen der Prüfungskommission entgegen.


In einer von der Gruppe „Gitanes Blondes“ musikalisch umrahmten Feierstunde würdigten Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann und der Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses, Helmut Wiedemann, die Leistungen der Kursabsolventen. Hoffmann hob in seiner Rede den besonderen Stellenwert der Meisterausbildung und des Meistertitels hervor und legte einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung des Nachwuchses. An die frisch gebackenen Meister gerichtet sagte er: „Bewahren Sie sich die Leidenschaft für unseren Beruf und streben Sie nach Spitzenleistungen.“ Seinen Appell, mit den Mitarbeitern gut umzugehen, untermalte er mit seiner persönlichen Lebenserfahrung: „Alles, was man gibt, kommt zurück – Gutes ebenso wie Schlechtes. Ich wünsche Ihnen, dass nur Gutes zurückkommt!“


Der Lochhamer Meisterkurs kombiniert die Ausbildung zum Bäckermeister mit der zum Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung (BdH). Startpunkt des Kurses M 183 war der 30. März 2015. Die vier Teile der Meisterausbildung umfassten 970, die Weiterbildung zum Betriebswirt 630 Unterrichtsstunden.

 

Schulleiter Arnulf Kleinle zog für das Fachlehrer-Team Bilanz. Mithilfe einer kurzen Anekdote erklärte er: „Mit Herz, Hand und Verstand, so geht man Lebenssituationen an – auch im täglichen beruflichen Geschehen eines Handwerksbäckers.“ Die neuen Meister müssten nicht nur Wissensträger sein, sondern Wissensvermittler und Methodenspezialist werden. Als Identifikationsperson und Coach müssten sie die Ziele vorgeben und vorleben und als Motor und Motivator für jegliche Art von Verbesserungsprozessen zur Verfügung stehen.

 

Helmut Wiedemann, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission, stellte den bekannten Spruch „Meister werden ist nicht schwer, Meister sein dagegen sehr“ auf den Prüfstand. Sein Fazit: Meister werden ist sehr wohl schwer. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Denn ohne Fleiß kein Preis“, erklärte er. Deshalb zollte er den Absolventen des M 183 seinen größten Respekt. Besonders gratulierte er Samuel Hrasky, der den praktischen Teil mit „sehr gut“ meisterte und die Akademie als Kursbester verlässt.

 

Die Kurssprecher Tobias Friedrich und Christine Dittmann dankten dem Fachlehrer-Team, allen Mitarbeitern der Akademie und dem Verband für ihren Einsatz. Sie zeigten sich bewusst, dass für sie das Lernen noch nicht vorbei ist, denn „die größten Meister sind diejenigen, die nie aufhören, Schüler zu sein“.

 

Die Überreichung der Meisterprüfungszeugnisse stellte den offiziellen Höhepunkt der Veranstaltung dar. Helmut Wiedemann und Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann übergaben gemeinsam mit dem Leiter des praktischen Teils der Meisterprüfung, Bäckermeister Georg Brücklmaier, und Dr. Wolfgang Filter, Hauptgeschäftsführer des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk, die Meisterurkunden.

 

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Kontakt:
Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann
Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter
Tel.: 089 544213-0
E-Mail: filter@baecker-bayern.de


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