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Das Bayerische Bäckerhandwerk informiert

12.03.2015
12.03.2015 00:00 Alter: 4 yrs
Kategorie: Pressebereich, Aktuelle Themen

Meisterfeier des Kurses M 182 in Lochham - Neugierig bleiben und miteinander reden


Die Absolventen des Lochhamer Kombi-Kurses M 182 mit LIM Heinz Hoffmann (re), Vorsitzender Prüfungskommission Helmut Wiedemann (4. v. re), stv. Vorsitzender Prüfungskommission Günter Deppisch (letzte Reihe 3. v. li), HGF Dr. Wolfgang Filter (2. v. re), Schulleiter Arnulf Kleinle (li), Fachlehrer Harald Wetzel (2. v. li).

 

Gräfelfing. „Halten Sie die Augen offen, bleiben Sie neugierig und reden Sie mit den Kollegen“. Diesen Rat gab Bayerns Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann den frisch gebackenen Meistern des Lochhamer Kombikurses M 182 am Tag ihrer Meisterfeier. Am 12. März 2015 konnten eine Bäckermeisterin und 24 Bäckermeister die begehrte Trophäe – die Meisterurkunde – aus den Händen der Prüfungskommission entgegennehmen. In einer von der Gruppe „Gitanes Blondes“ musikalisch umrahmten Feierstunde würdigten Hoffmann und der Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses, Helmut Wiedemann, die Leistungen der Kursabsolventen. Schulleiter Arnulf Kleinle sowie die Kurssprecher Joseph Wagner und Christoph Schlierf gaben Nachdenkliches, aber auch Lustiges aus ihren persönlichen Erinnerungen vom Kursgeschehen preis. Hoffmann hob in seiner Rede den besonderen Stellenwert der Meisterausbildung und des Meistertitels hervor und legte einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung des Nachwuchses. Seinen Appell, mit den Mitarbeitern gut umzugehen, untermalte er mit seiner persönlichen Lebenserfahrung: „Alles, was man gibt, kommt zurück – Gutes ebenso wie Schlechtes. Ich wünsche Ihnen, dass nur Gutes zurückkommt!“


Der Lochhamer Kombikurs M 182 war der erste, der die Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt nach neuer Prüfungsordnung bewältigte. Deshalb dauerte dieser Kurs gegenüber den Vorläuferkursen gut 2 Wochen länger und beinhaltete auch neue Fächerkombinationen. Startpunkt war der 8. September 2014. Die 4 Teile der Meisterausbildung umfassten 890, die Weiterbildung zum Betriebswirt 630 Unterrichtsstunden.


Für das Fachlehrer-Team zog Schulleiter Arnulf Kleinle Bilanz. Er rief allen in Erinnerung, dass Lernen nicht heißt, jede Situation oder unterschiedliche Aufgabe des Lebens einfach mit bestehendem Wissen oder bekannter Vorgehensweise zu bewältigen! „So hätte nie ein Lernprozess eingesetzt und wir würden heute noch im Wald wohnen und unserer Nahrung hinterherlaufen!“ Lernprozess heißt vielmehr, die Herausforderung einer veränderten Situation, einer anderen Aufgabe auf noch nicht gegangenen, neuen Wege bewältigen zu können! Er mahnte aber auch, die Würde des Meistertitels immer vor Augen zu haben und danach zu handeln, weil man ansonsten mit jedem Verstoß gegen meisterliche Tugenden diesen Titel Stück für Stück wieder verlieren würde.


Helmut Wiedemann, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission, stellte den bekannten Spruch „Meister werden ist nicht schwer, Meister sein dagegen sehr“ auf den Prüfstand. Sein Fazit: Der erste Satzteil stimmt auf keinen Fall, denn Meister werden ist sehr wohl schwer. Deshalb zollte er den Absolventen des M 182 bei der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse seinen größten Respekt.


Die Kurssprecher Joseph Wagner und Christoph Schlierf dankten dem Fachlehrer-Team und allen hilfreichen Geistern in der Akademie und dem Verband für ihren Einsatz und den Familien und Freunden dafür, dass sie ihnen immer den Rücken freigehalten haben. Sie zeigten sich bewusst, dass die wirklichen Prüfungen im Leben erst noch kommen.


Die Überreichung der Meisterprüfungszeugnisse stellte den offiziellen Höhepunkt der Veranstaltung dar. Helmut Wiedemann, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission, und Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann übergaben gemeinsam mit dem Leiter des praktischen Teils der Meisterprüfung, Bäckermeister Georg Brücklmaier, die Meister-Urkunden.

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Kontakt:
Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann
Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter
Tel.: 089 544213-0
E-Mail: filter@baecker-bayern.de

 

 


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